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Letzte Änderung:
26.04.2017

+++ NEWS: Studie zu Marktanteilen von Feldbussen und Industrial Ethernet +++ 

News (Archiv 2016)
Wissenschaft & Technik

29.06.2016|VDI-Statusreport zu Chancen mit „Big Data“

Der VDI/VDE-GMA-Fachausschuss „Big Data“ hat den Statusreport „Chancen mit Big Data – Use Cases“ veröffentlicht, in dem insgesamt 48 Anwendungsbeispiele aus 16 Industriebereichen für den praktischen Einsatz beschrieben werden. Ziel des Berichts ist, den ökonomischen und ökologischen Nutzen von „Big Data“ aufzuzeigen. Die Beispiele wurden so gewählt, dass deren Konzepte möglichst einfach auf andere Anwendungen übertragbar sein sollen. Mit „Big Data“ werden große Datenmengen, die etwa aus der Produktion stammen, bezeichnet, die mit entsprechenden Lösungsansätzen gespeichert, verarbeitet und ausgewertet werden. Der Statusreport steht unter folgendem Link als PDF zu Verfügung. (Quelle: VDI)

24.06.2016|c't identifiziert Sicherheitslücken in vernetzten Alarmanlagen

Image by hyena reality at FreeDigitalPhotos.net

Die Fachzeitschrift c't hat in ihrer jüngsten Ausgabe schwerwiegende Sicherheitsmängel bei Alarmanlagen, die mit dem Internet verbunden sind, festgestellt. Die Anlagen wurden von Herstellern mit Standardeinstellungen ausgeliefert, die, wenn man sie nach Montage nicht ändert, Hackern allumfänglichen Zugriff gestattet. So konnten Anlagen u. a. deaktiviert, Fehlalarme ausgelöst und über die IP-Adresse grob der Standort lokalisiert werden. Über den Zugriff auf die Logfiles konnte herausgefunden werden, wann die Anlage scharfgestellt wird und mutmaßlich niemand zu Hause ist. Bei Modellen, die mit Webcams verbunden sind, konnte auch darauf von außen zugegriffen werden. Die Hersteller haben inzwischen reagiert und Updates ihrer Firmware zur Verfügung gestellt. Der vollständige Artikel steht bei Heise als PDF zum Download bereit. (Quelle: Heise online)

24.06.2016|Der Brexit wird auch in der deutschen Wirtschaft seine Spuren hinterlassen

Die Briten haben sich mehrheitlich mit 17,4 Millionen Stimmen für den Austritt aus der Europäischen Union ausgesprochen. Das wird auch an Deutschland nicht spurlos vorbeigehen, das mit Großbritannien einen seiner größten Handelspartner im europäischen Binnenmarkt verliert. Die Automobilindustrie liefert laut VDA jedes fünfte in Deutschland produzierte Auto nach Großbritannien. Der Marktanteil deutscher Hersteller liegt bei rund 50 Prozent. Besonders hart könnte es die Elektroindustrie treffen. Laut Ifo-Institut sehen sich 52 Prozent der Firmen betroffen. Nach Angaben des ZVEI lieferten die Hersteller Elektroprodukte im Wert von 9,9 Mrd. Euro 2015 auf die Insel. Die deutschen Maschinenbauer haben im vergangenen Jahr Maschinen für 7,2 Mrd. Euro ins Vereinigte Königreich geliefert. Laut VDMA hatten die Hersteller im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 20,6 Prozent. Insgesamt haben mehr als 2500 Unternehmen Niederlassungen mit rund 420.000 Beschäftigten im UK. (Quelle: automotiveIT)

17.06.2016|Bluetooth 5 mit mehr Reichweite und höherer Übertragungsrate

Foto: photocase.com

Die Bluetooth Special Interest Group hat die neue Spezifikation des Bluetooth-Standards angekündigt. Die finale Version von Bluetooth 5 soll noch in diesem Jahr, aber spätestens Anfang 2017, veröffentlicht werden. Die Reichweite von Bluetooth LE soll sich bei doppelter Geschwindigkeit theoretisch von derzeit 50 auf 200 Meter vervierfachen. Ein verbessertes Broadcasting soll dabei helfen, Strom zu sparen und Batterien zu schonen. Dazu soll der bisher notwendige Verbindungsaufbau zwischen Sender und Empfänger entfallen. Die Kapazität der Broadcast-Pakete soll sich künftig auf 279 Bytes erhöhen. (Quelle: Golem)

16.06.2016|Neuer ZigBee-Funkstandard für die Industrie

Die ZigBee Alliance hat mit JupiterMesh einen neuen Funkstandard für robuste industrielle IoT-Anwendungen mit geringem Stromverbrauch entwickelt. Der neue Standard arbeitet in Europa im lizenzfreien Funkband von 868 MHz bzw. 915 MHz in Amerika. JupiterMesh solle größere Reichweiten unterstützen, wie sie im industriellen Umfeld benötigt werden. Das Protokoll deckt die ISO-OSI-Schichten 1 bis 4 ab: IEEE 802.15.4e, IEEE 802.15.4g, diverse IETF-Netzwerk- und Anwendungsprotokolle: IPv6, 6LoWPAN, UDP, TCP, RPL, CoAP u. a., IETF-Sicherheitsprotokolle wie PANA, EAP-TLS und HIP-DEX, es werden diverse Modulationsverfahren wie FSK, O-QPSK und OFDM unterstützt und AES-128-CCM für Authentifizierung und Verschlüsselung. (Quelle: ZigBee Alliance)

15.06.2016|Tausende Zugänge zu gehackten RDP-Servern online

Image by sheelamohan at FreeDigitalPhotos.net

Im Internet sind die Zugänge zu mehr als 72000 RDP-Servern aufgetaucht. Darunter 1300 Zugänge zu Servern in Deutschland. Angeboten werden die Zugänge zu Preisen zwischen 2 und 6000 US-Dollar. Auf den Servern sollen sich Steuerinformationen, Buchhaltungsanwendungen und Software für Kassensysteme finden, wie man sie zum Beispiel in Restaurants und Hotels findet. So ließe sich zum Beispiel Malware installieren, um an Kreditkartendaten zu gelangen. Die Daten stammen offenbar aus Bruteforce-Angriffen. Einfache Passwörter und eine unbegrenzte Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche begünstigen solche Angriffe. Betroffene RDP-Server finden sich u. a. in Universitäten, Unternehmen, Regierungen und Privathaushalten. Um seine Spuren nach unbefugten Zugriffen zu verwischen, werden neben den Zugängen auch gleich die entsprechenden Tools angeboten. RDP ist das Remote Desktop Protocol von Microsoft zum Darstellen und Steuern des Desktops entfernter Rechner. (Quelle: Heise online)

15.06.2016|IDC sieht starkes Wachstum bei Wearables

Die Analysten von International Data Corporation (IDC) prognostizieren für das Jahr 2020 bei den Wearables einen Zuwachs auf weltweit 213,6 Mio. verkauften Einheiten gegenüber 79 Mio. Stück im Jahr 2015. Für Uhren wird ein Absatz von 111,3 Mio. Stück (2015: 31,9 Mio.) vorhergesagt, für Fitnessarmbänder 60,8 Mio. Stück (2015: 39,6 Mio.), für Brillen 18,8 Mio. Stück (2015: 0,1 Mio.), für Bekleidung 15,6 Mio. Stück (2015: 0,4 Mio.) und für andere Wearables 7,1 Mio. Stück (2015: 6,8 Mio.). (Quelle: International Data Corporation)

03.06.2016|Logistikroboter senken Kosten und kosten Jobs!

Image by Stuart Miles at FreeDigitalPhotos.net

Eine Studie von Roland Berger untersucht die volks- und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen des vermehrten Einsatzes von Robotern in der Logistik in Unternehmen der Eurozone. Derzufolge könnte die Lagerproduktivität um 20 bis 40 Prozent mit Hilfe von Robotern gesteigert werden. Die Kosten für Logistikroboter sollen laut Studie bis zum Jahr 2020 auf unter 100.000 Euro sinken und damit an Attraktivität gewinnen. Die Kehrseite der Medaille: Der Vormarsch der Roboter könnte bis zu 1,5 Mio. ungelernten Arbeitskräften den Job kosten. Am stärksten wären davon Handel, Produktion und ihre Logistikdienstleister betroffen. Die komplette Studie „Of Robots and Men – in logistics“ steht unter folgendem Link als PDF zur Verfügung. (Quelle: Roland Berger)

01.06.2016|Rekordumsatz für Robotik und Automation

Laut VDMA haben die deutschen Anbieter von Robotik- und Automatisierungstechnik im Jahr 2015 einen Rekordumsatz von insgesamt 12,2 Mrd. Euro erzielt. Für 2016 wird ein weiterer Anstieg auf 12,5 Mrd. Euro prognostiziert. Insbesondere die Industrieroboter sollen ihren Siegeszug fortsetzen und zunehmend auch für kleine und mittelständische Unternehmen dank fallender Preise immer attraktiver werden. Mit einem Umsatzanteil von 45 Prozent war Deutschland im Jahr 2015 der wichtigste Absatzmarkt, gefolgt vom europäischen Ausland mit 24 Prozent, China (11 Prozent) und Nordamerika (9 Prozent). (Quelle: VDMA)

03.05.2016|Hitomi: ein Softwarefehler mit Folgen

Foto: NASA

Ein Fehler in der Steuerungssoftware zur Kontrolle des Lageüberwachungssystems hat womöglich den japanischen 2,7 Tonnen schweren und 14 Meter langen Röntgensatelliten „Hitomi“ in gefährliche Rotation versetzt und zerstört. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin „Nature“ auf seiner Homepage. Der entstandene Schaden wird auf 286 Mio. US$ beziffert. Was genau zu dem oder den Softwarefehlern führte, ist noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. An der Mission waren neben Japan auch die USA, Europa und Kanada beteiligt. Ersatz wird es nicht vor dem Jahr 2028 geben, wenn eine europäische Mission mit einem Röntgensatelliten geplant ist. (Quelle: Nature)

27.04.2016|Das BSI erteilt OPC UA seinen Segen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen einer Sicherheitsanalyse die Sicherheitsfunktionen von OPC UA untersucht und ist dabei zu einer positiven Einschätzung gekommen. Das BSI bestätigt, dass OPC UA unter der Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten als ein zentrales Element entwickelt wurde und keine systematischen Sicherheitslücken enthalten sind. OPC UA ist ein M2M-Kommunikationsprotokoll für den Transport von Maschinendaten sowie deren maschinenlesbarer semantischer Beschreibung. Die vollständige Sicherheitsanalyse steht auf der Homepage des BSI als PDF zum Download zur Verfügung. (Quelle: BSI)

25.04.2016|VDE veröffentlicht Trendreport zu Internet of Things und Industrie 4.0

Foto: Wikipedia

73 Prozent der Unternehmen, die Mitglied im VDE sind, rechnen damit, dass das Internet der Dinge in zehn Jahren Realität sein wird. Acht von zehn Unternehmen zeigen sich jedoch besorgt, dass Deutschland im Innovationswettlauf mit den USA aufgrund der Dominanz bei Software und Internetplattformen den Anschluss verlieren könnte. Das ist das Ergebnis des „VDE-Trendreports 2016 Internet of Things / Industrie 4.0“, der zur diesjährigen Hannovermesse veröffentlicht wurde. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen ist der Meinung, dass deutsche Unternehmen zu lange an klassischen Technologien, Methoden, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen festhalten. Dabei bejahen allerdings lediglich drei von zehn Unternehmen die Frage, ob man sich selbst bereits mit dem IoT befasst. Vier von zehn Unternehmen sehen im IoT für mittelständische Unternehmen Chancen. Knackpunkt ist für 74 Prozent das Thema Sicherheit. Fehlende Normen und Standards sowie eine unzureichende IKT-Infrastruktur bemängeln jeweils 50 Prozent. Hauptprofiteure des IoT sind für 53 Prozent der Dienstleistungssektor, der Maschinen- und Anlagenbau (49 Prozent) und der Automobilbau (49 Prozent). Es folgen die Medizintechnik, die Elektroindustrie, die IKT-Branche und der Energiesektor. Ein Drittel glaubt, dass das IoT einen Zuwachs an Arbeitsplätzen mit sich bringt. Neue Geschäftsmodelle, neue Produkte, mehr Effizienz, eine enge Vernetzung von Prozessen im Unternehmen und mit den Kunden, eine bessere Ressourcennutzung, mehr Transparenz, Kostenreduktion sowie eine höhere Lebensqualität werden als weitere Vorzüge des IoT genannt. (Quelle: VDE)

21.04.2016|Überarbeitete ISO/TS 16949:2016 kommt zum Jahresende

Für Ende dieses Jahres wurde die angepasste QMS-Norm ISO/TS 16949 für die Automobilindustrie angekündigt. Die überarbeitete Norm lehnt sich an der bereits veröffentlichten ISO 9001:2015 an. Unternehmen haben für eine Übergangsfrist bis zum 14. September 2018 Zeit, sich nach den neuen Vorgaben zertifizieren zu lassen. Dies kann entweder durch ein gesondertes Audit oder im Rahmen der turnusgemäßen Rezertifizierung erfolgen. Die ISO/TS 16949 umfasst allgemeine Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme (QMS) in der Automobilindustrie. Sie wurde gemeinsam von der International Automotive Task Force (IATF) und der ISO auf Basis der ISO 9001 veröffentlicht. (Quelle: QZ-online)

Image by Stuart Miles at FreeDigitalPhotos.net

13.04.2016|Die rechtlichen Aspekte von Industrie 4.0

Die durchgehende Vernetzung von Wertschöpfungsketten in der Industrie über Digitalisierungs-, Kommunikations- sowie Automatisierungstechniken (vulgo: Industrie 4.0) wirft viele rechtliche Fragen auf. Der Branchenverband Bitkom hat aus diesem Grund den Leitfaden „Rechtliche Aspekte von Industrie 4.0“ veröffentlicht. In ihm werden unter anderem rechtliche Fragen behandelt, die sich aus Big Data, Cloud Computing, 3D-Druck, Datenschutz, IT-Sicherheit oder Intellectual Property ergeben. Der Leitfaden steht unter dem folgenden Link als Vorabfassung zum Download bereit. (Quelle: Bitkom)

23.03.2016|Klassische Feldbusse in Fabrikautomation weiterhin sehr beliebt

Nach Schätzungen von HMS Industrial Networks werden auch in diesem Jahr die klassischen Feldbusse mit einem Anteil von insgesamt 58 Prozent bei den neuinstallierten Knoten im Vergleich zu Industrial Ethernet den Markt dominieren. Marktführer bleibt mit 17 Prozent der Profibus, gefolgt von Modbus (7%), CC-Link (6%) DeviceNet (5%), CAN/CANopen (5%), AS-Interface (3%) und sonstigen Feldbussen mit 15%. Bei Industrial Ethernet wird für EtherNet/IP in diesem Jahr ein Marktanteil von 9 Prozent erwartet. Es folgen Profinet (8%), EtherCAT (6%), Modbus-TCP (4%), Powerlink (3%) und andere Ethernet-Lösungen mit 8 Prozent. Industrielle Netzwerke auf Basis von Wireless-Technik wie WLAN (2%) oder Bluetooth (1%) spielen dagegen noch eine untergeordnete Rolle. (Quelle: Elektroniknet)

14.03.2016|Zahlreiche Geräte haben unsichere Embedded-Linux-Firmware

Wissenschaftler der Carnegie Mellon University und der Boston University haben mit Hilfe von automatisierten Tests in zahlreichen Geräten, die mit einer Firmware auf Basis eines Embedded Linux ausgestattet sind, Sicherheitslücken aufgespürt, darunter Router und WLAN-Access-Points. Insgesamt wurden 9496 Images überprüft. In 887 Fällen konnten Sicherheitslücken ausfindig gemacht werden. Insgesamt sind 89 Produkte diverser Hersteller betroffen, die Mehrzahl davon WLAN-Access-Points und Router, was ein besonderes Risiko für die Netzwerksicherheit bedeutet. Einige Geräte wiesen sogar gleich mehrere Schwachstellen auf. Ein Paper mit den Ergebnissen und die verwendete Testsoftware namens FIMRADYNE stehen auf Github zum Download zur Verfügung. (Quelle: Heise)

10.03.2016|Studie: Mit Industrie 4.0 geht es nur mühsam voran

Laut einer aktuellen Studie von McKinsey haben 44 Prozent der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr nur wenig oder sogar überhaupt keine Fortschritte beim Thema Industrie 4.0 gemacht. Die Dringlichkeit des Themas wurde zwar überwiegend erkannt, jedoch macht sich mittlerweile offenbar Ernüchterung breit. Als Ursachen nennt die Studie ein gewisses Silodenken innerhalb der Unternehmen zwischen den Fachabteilungen, Mutlosigkeit, den Fachkräftemangel, Sicherheitsbedenken und fehlende Geschäftsmodelle, die größere Investitionen in die notwendige IT-Infrastruktur rechtfertigen würden. Die Studie kann als PDF unter dem folgenden Link geladen werden. (Quelle: McKinsey)

18.02.2016|Industrie 4.0: DZ-Bank prognostiziert fast 12 Prozent Produktivitätszuwachs

Die DZ-Bank sagt in einer aktuellen Studie für die deutsche Wirtschaft bis zum Jahr 2025 einen Produktivitätszuwachs von 11,5 Prozent allein durch die zusätzliche Wertschöpfung voraus. Dabei sei ein eventuelles Wirtschaftswachstum in dieser Berechnung noch gar nicht enthalten. Besonders profitieren von „Industrie 4.0“ würden die chemische Industrie, der Maschinenbau und die Hersteller elektrischer Ausrüstung mit einem Produktivitätszuwachs von jeweils 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013. Die Automobilbranche und der ITK-Sektor würden mit einem Zuwachs von 20 Prozent bzw. 15 Prozent folgen. Profitieren von dieser Entwicklung würden aber zunächst die großen Industrieunternehmen; KMU dürften folgen, sobald sich erste Erfolge abzeichnen. Risiken bestehen einerseits im „Fachkräftemangel“ und andererseits für Arbeitnehmer, die Routineaufgaben wahrnehmen. (Quelle: FAZ)

04.02.2016|Verkehrsgerichtstag befasste sich mit Haftungsfragen des autonomen Fahrens

Foto: photocase.com

Auf dem 54. Verkehrsgerichtstag, der vom 27. bis 29. Januar in Goslar stattgefunden hat, haben Juristen, Entwickler und Vertreter der Versicherungsbranche über Haftungsfragen bei Unfällen, in die autonome Fahrzeuge verwickelt sind, diskutiert. Obgleich die technischen Voraussetzungen für einen zunehmenden Automatisierungsgrad bereits weitestgehend vorhanden sind, fehlt es noch an den entsprechenden haftungsrechtlichen Rahmenbedingungen, so das Fazit. Mit einem höheren Grad der Automatisierung wird sich die Haftung zunehmend vom Unfallverursacher auf den Automobilhersteller im Rahmen der Produkthaftung verlagern, so die Einschätzung. Hier ist der Gesetzgeber gefordert. (Quelle: Automobilwoche)

26.01.2016|BMWi-Studie über Mobilität und IKT im Jahr 2025

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelte Studie „Mobilität 2025: Koexistenz oder Konvergenz von IKT für Automotive?“ gibt einen Ausblick auf die Anforderungen zukünftiger vernetzter Fahrzeuge und an die Verkehrs- und Mobilfunkinfrastruktur. Auf rund 150 Seiten präsentiert die Studie Hintergründe und Zielsetzungen, beschreibt und analysiert künftige Mobilitäts- und Anwendungsszenarien, zeigt Anforderungen an die Kommunikationsnetze bezüglich ihrer Sicherheit sowie Verfügbarkeit auf, beschreibt den aktuellen Stand der Technik und die Möglichkeiten zukünftiger Kommunikationstechnologien und -standards und last, but not least die Hürden, die es auf dem Weg zur Mobilität 2025 noch zu bewältigen gilt. Die Studie kann als PDF unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. (Quelle: Deutsches Dialog-Institut)

19.01.2016|FDA will mehr Sicherheit für medizinische Geräte durchsetzen

Foto: Wikipedia

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) will die Hersteller medizinischer Geräte wie Herzschrittmacher und Insulinpumpen zu mehr Sicherheit gegen Hackerangriffe verpflichten. Dazu hat die Behörde einen Richtlinienentwurf veröffentlicht, zu dem sich die betroffenen Hersteller und Organisationen innerhalb von 90 Tagen äußern sollen. Die FDA empfiehlt die Richtlinien der Standardisierungsbehörde NIST (National Institute of Standards and Technology) zur Absicherung kritischer Infrastrukturen vor Cyberangriffen umzusetzen. Darüber hinaus soll eine Informationspflicht für die Hersteller gelten, falls es zu Sicherheitsvorfällen kommt, die die Gesundheit der Patienten gefährden. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Angriffen auf medizinische Geräte durch Hacker, so etwa auf Insulinpumpen, bei dem man einem Diabetiker wohl auch eine Überdosis Insulin hätte verabreichen können. (Quelle: Heise)

01.01.2016|Deutsche Automobilindustrie gibt viel Geld aus für FuE

Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) sind im vergangenen Jahr die inländischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Automobilsektor um 14 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro angewachsen. Das entspricht 40 Prozent der gesamten FuE-Investitionen in der deutschen Industrie. Für 2016 erwartet der VDA einen Anstieg um 5 Prozent auf 20,6 Mrd. Euro. Die Forschungsausgaben verteilen sich zu zwei Dritteln auf die Automobilhersteller und zu einem Drittel auf die Zulieferer. Im Bereich FuE arbeiten rund 100.000 Beschäftigte, davon 60 Prozent bei den Herstellern und 40 Prozent in den Zulieferbetrieben. Einen Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten bildet derzeit das vernetzte und automatisierte Fahren. (Quelle: Automobilwoche)

 

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler/Freelancer, IT-Consultant, Entwickler

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