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Letzte Änderung:
08.12.2018

+++ NEWS: Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren auf Rekordtief +++ 

News
Wissenschaft & Technik

25.09.2018|Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren auf Rekordtief

Im zweiten Quartal 2018 waren laut VDI und Institut der deutschen Wirtschaft (IW) monatlich im Schnitt 129.470 offene Stellen in Ingenieursdisziplinen und im Informatikbereich zu besetzen. Damit hat die Anzahl der offenen Stellen ein neues Rekordniveau erreicht. Im Vorjahresquartal waren es noch 13.160 offene Stellen weniger. Haupttreiber für diese Entwicklung sind das automatisierte Fahren, IT-Sicherheit sowie Smart-Home. Vor allem an der Schnittstelle zwischen IT und Elektrotechnik werden kompetente Leute gesucht. Laut einer Studie der DZ-Bank haben zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen Probleme bei der Mitarbeitersuche. Als Folge konnten zahlreiche Projekte deshalb nicht realisiert werden. (Quelle: Computer&Automation)

Hunderte Industrieanlagen in D.A.CH potentielle Ziele für Hacker-Attacken!

Aktuell sind in Deutschland 901 SPS in Unternehmen online, in Österreich sind es 129, und in der Schweiz sind 28 Industrieanlagen akut von Angriffen durch Hacker bedroht. Die Anlagen werden weder durch eine Firewall noch durch ein VPN von den Betreibern abgesichert. Lediglich ein Passwort soll vor unbefugten Zugriffen schützen. Dabei sollte eigentlich jedem bewusst sein, dass Passwörter in aller Regel keine große Hürde für Hacker darstellen - schon gar nicht, wenn es sich um ein einfaches oder ein Standardpasswort handelt!

(Stand: 9.10.2018)

06.06.2018|Unternehmenssoftware in Deutschland oft ohne Lizenz

Unternehmenssoftware in Deutschland oft ohne Lizenz Foto: photocase.com

Jedes fünfte Programm in deutschen Unternehmen wird nach Informationen der „Business Software Alliance“ (BSA) ohne Lizenz und damit illegal eingesetzt. Der Schaden, der dadurch den Softwareherstellern entsteht, wird auf 1,3 Mrd. Euro beziffert. Weltweit werden sogar 37 Prozent der Programme ohne Lizenz eingesetzt, was einem wirtschaftlichen Schaden von 38 Mrd. Euro gleichkommt – vor zwei Jahren waren es noch 39 Prozent der verwendeten Software. Das starke Wachstum des Softwaremarktes und der Trend zu Abo-Modellen sollen laut BSA hinter diesem Rückgang stecken. (Quelle: Elektroniknet)

05.05.2018|VDMA: Schäden in Milliardenhöhe durch Plagiate

Dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau entstehen jedes Jahr Schäden in Höhe von über sieben Milliarden Euro durch Produktfälschungen. Dabei kommen die meisten Fälschungen nach wie vor aus China. Daran hat sich in den vergangenen beiden Jahren, aller Gelobigungen zur Besserung zum Trotz, auch nicht viel geändert. In Arbeitsplätzen ausgedrückt entspricht der angerichtete Schaden rund 33.000 Stellen. Vom Imageverlust geschädigter Unternehmen und Sicherheitsrisiken, die von gefälschten Produkten ausgehen, ganz zu schweigen. (Quelle: Elektroniknet)

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25.04.2018|Neuronale Netze mit riesigem Potential

McKinsey taxiert das weltweite Wertschöpfungspotential von Deep-Learning auf bis zu 5,8 Billionen US-Dollar jährlich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse. Die untersuchten Techniken könnten in Zukunft 40 Prozent des Gesamtwerts aller Analysen ausmachen, was einem Volumen von 3,5 bis 5,8 Billionen US-Dollar pro Jahr entsprechen würde. Die größten Wertschöpfungspotentiale haben der Handel, Transport und Logistik und die Reisebranche. Zwar wären die organisatorischen Herausforderungen für die Unternehmen gewaltig, der Mehrwert, der mit Hilfe von KI-Methoden erzielt werden könne, solle den Aufwand aber um ein Vielfaches übersteigen. (Quelle: Elektronik automotive)

06.04.2018|Roboter und Digitalisierung – Jobmotor oder Jobkiller?

Roboter und Digitalisierung – Jobmotor oder Jobkiller? Foto: photocase.com

Laut Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesforschungsministeriums werden durch Roboter und Digitalisierung mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet. Für die Untersuchung hat das ZEW dazu insgesamt 2032 Unternehmen befragt. Beschäftigungszuwächse werden hauptsächlich in den Branchen Energie- und Wasserversorgung, der Elektronikbranche, im Fahrzeugbau und im sonstigen verarbeitenden Gewerbe erwartet. Zwar werde es auch zu Arbeitsplatzverlusten kommen, aber insgesamt falle die Jobbilanz aufgrund gesteigerter Produktivität und damit verbundener Wettbewerbsvorteile positiv aus. (Quelle: Heise online)

Bemerkung: Die OECD kommt in einer aktuellen Studie zu dem Resultat, dass in 20 Jahren jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland durch Software oder Roboter ersetzt werden könnte.

28.03.2018|Blockchain – nur ein Hype?

Momentan viele überzogene Erwartungen in die Blockchain-Technologie attestiert das Hasso-Plattner-Institut in einer aktuellen Untersuchung. Zwar habe die Technologie das Potenzial, gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse zu revolutionieren, jedoch mangelt es derzeit noch an einheitlichen Standards und der Fähigkeit verschiedener Blockchain-Systeme zur Kooperation. Die Technik stecke derzeit noch in den Kinderschuhen und müsse erst ausreifen und für neue Anwendungsfelder weiterentwickelt werden. (Quelle: Heise online)

22.03.2018|VDMA-Leitfaden für kostengünstige Sensorsysteme

Der Leitfaden „Sensorik für Industrie 4.0 – Wege zu kostengünstigen Sensorsystemen“, herausgegeben vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), soll in erster Linie Hilfestellung für Hersteller und Anwender kostensensitiver Sensorsysteme bei der Definition der Anforderungen und der Entwicklung bieten. Der Leitfaden wurde gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. In sieben Leitfragen werden grundlegende und kostenbestimmende Faktoren erörtert. Ziel des Leitfadens ist die praxisnahe Anleitung für die Einführung kostengünstiger Sensorsysteme. Die Kosten für industrietaugliche Sensorik sind ein wesentlicher Hemmschuh bei der Umsetzung innovativer Funktionalitäten für Industrie 4.0. Das Dokument umfasst rund 30 Seiten und kann unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: Computer&Automation)

21.03.2018|IoT kommt in Deutschland nur schleppend voran

IoT kommt in Deutschland nur schleppend voran
Verliert Deutschland beim IoT den Anschluss?

Eine Umfrage unter 444 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern aus acht Branchen hat ergeben, dass bisher lediglich 34 Prozent IoT-Projekte umgesetzt oder in einer Pilotphase im Einsatz haben. Dabei liegt die Versicherungs- und Finanzwirtschaft mit 45 % vorne, gefolgt von der Fertigungsindustrie mit 42 %. Schlusslicht bilden die öffentliche Verwaltung (28 %) und das Gesundheitswesen (23 %). Drei Viertel der Befragten gaben allerdings an, in diesem Jahr konkret ein IoT-Projekt zu planen. Oft hapert es in den Unternehmen und Organisationen am fehlenden Know-how und an der technischen Vielfalt. (Quelle: Heise online)

19.03.2018|Fachkräftemangel bremst Digitalisierung im Mittelstand

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens EY, für die 2000 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt wurden, findet jedes fünfte Unternehmen nicht genug Personal, um die Digitalisierung voranzutreiben. Als Folge wird nicht oder zu wenig in diesem Bereich investiert. Große Unterschiede gibt es dabei bei der Branchenzugehörigkeit, der Unternehmensgröße und nach Bundesländern. (Quelle: Heise online)

15.03.2018|Industrial Ethernet überholt die klassischen Feldbusse

Industrial Ethernet überholt die klassischen Feldbusse Foto: Wikipedia

Bei den installierten Knoten in der Fabrikautomation erlangt Industrial Ethernet mittlerweile weltweit einen Marktanteil von 52%. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 46% aller installierten Knoten, knapp hinter den klassischen Feldbussystemen mit 48%. Heute ist dieser Anteil auf 42% zurückgegangen. Bei Industrial Ethernet führt Ethernet/IP mit einem Anteil von 15%, gefolgt von Profinet (12%), Ethercat (7%), Modbus-TCP und Powerlink (je 4%) und die Sonstigen mit 10% Marktanteil. Wireless-Systeme erreichen einen Marktanteil von 6%. (Quelle: Elektroniknet)

15.02.2018|Industrieunternehmen bei Predictive Maintenance noch skeptisch

Drei von vier deutschen Industrieunternehmen sind von Predictive Maintenance nicht überzeugt. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 400 Unternehmen. Lediglich 6% der befragten Firmen sehen einen hohen bis sehr hohen Nutzen. 74% schätzen den Nutzen dagegen für gering ein. 20% haben dazu keine Meinung. Mit Predictive Maintenance werden Techniken bezeichnet, um mit Hilfe umfangreicher Sensordaten aus dem aktuellen Zustand von Maschinen und Anlagen vorauszusagen, wann sie vorbeugend gewartet werden müssen, damit Ausfallzeiten möglichst verhindert werden. (Quelle: Heise online)

11.02.2018|Industrielle Bildverarbeitung weiter auf Wachstumskurs

Industrielle Bildverarbeitung weiter auf Wachstumskurs
Foto: Wikipedia

Laut VDMA ist der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsindustrie im Jahr 2017 um 18% auf insgesamt 2,6 Mrd. Euro angewachsen; im Jahr 2016 waren es lediglich 9% Wachstum. Für das Jahr 2018 prognostiziert der VDMA erneut ein Wachstum von bis zu 10%. Beflügelt wird das Wachstum von einer stetigen Nachfrage nach Bildverarbeitungstechnik für die Automatisierung von Produktionsprozessen. Auf europäischer Ebene konnte die Bildverarbeitungsindustrie im vergangenen Jahr um 15% zulegen. In diesem Jahr sagt der VDMA ein Wachstum von 10% in Europa voraus. Seit dem Jahr 2010 befindet sich die Branche damit permanent auf Wachstumskurs. (Quelle: Elektroniknet)

09.02.2018|Neuer SGeT-Standard UIC für das Internet der Dinge

Der neue Standard namens Universal IoT Connector (UIC) der Standardization Group fo Embedded Systems (SGet) hat zum Ziel, den Zugriff auf Hardware-Komponenenten verschiedenere Hersteller zu vereinheitlichen und somit die Systemintegration für IoT-Anwendungen zu erleichtern. Konkret besteht die UIC-Architektur aus drei Schnittstellenbeschreibungen: Das Embedded Driver Module (EDM), das die angeschlossene Hardware-Peripherie über Treiber steuert und Sensoren, Aktoren oder andere lokale Informationen bereitstellt. Das Project Configuration Interface, das einen Konfigurationsmechanismus für eingebettete Systeme bereitstellt, welches regelt, welche Peripherie gesteuert werden soll, wie Rohdaten zu Informationssätzen hinzugefügt werden und zu welchem Zeitpunkt Daten an den Server übertragen werden. Und als dritte Schnittstelle das Communication Agent Interface, das für die Übertragung von Informationen etwa an einen (Cloud)-Server zuständig ist. (Quelle: SGet)

04.01.2018|MQTT-Spezifikation in Version 5 erschienen

MQTT-Spezifikation in Version 5 erschienen Foto: photocase.com

Das OASIS Technical Committee hat die neue Version seines Publisher-/Subscriber-Protokolls MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) für Anwendungen für das Internet der Dinge veröffentlicht. MQTT wartet in der Version 5 unter anderem mit Verbesserungen bei hochskalierbaren Systemen, Fehlerbehandlung, Performanz und Erweiterungen auf Protokollebene auf. Eine zu MQTT 5 kompatible Implementierung eines Clients existiert derzeit noch nicht, wird aber bald vom Eclipse-Projekt Paho erwartet. Dasselbe gilt für die bekannten MQTT-Broker, die sich momentan für MQTT 5 noch in der Entwicklung befinden. Mit einsatzreifen Implementierungen wird für das zweite Quartal gerechnet. (Quelle: Heise online)

Tipp: Die Spezifikation finden Sie auf der Homepage der OASIS: MQTT Version 5.0

03.01.2018|Weltweit 21,5% mehr Umsätze mit Halbleiterprodukten als 2016

Von November 2016 bis November 2017 sind die weltweiten Umsätze mit Halbleiterprodukten von 31,02 Mrd. US$ auf 37,69 Mrd. US$ gestiegen, was einem Zuwachs von 21,5% entspricht. Dabei haben sich Nord- und Südamerika mit einem Plus von rund 40% von 6,25 auf 8,77 Mrd. US$ als besonders wachstumsstark erwiesen. In Europa konnten die Umsätze um 19% von 2,88 auf 3,43 Mrd. US$ zulegen. In Japan war es ein Plus von 2,9 auf 3,21 Mrd. US$ um 10,7% zu verzeichnen. In China ist der Umsatz um 18,5% von 10,04 auf 11,90 Mrd. US$ angestiegen. Die übrigen Märkte, darunter der asiatisch-pazifische Raum, legten um insgesamt 16,2% von 8,94 auf 10,39 Mrd. US$ zu. (Quelle: EETimes)

05.12.2017|Forschungsprojekt für echtzeitfähige Industrievernetzung mit 5G

Im Forschungsprojekt TACNET 4.0 haben sich 14 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um ein einheitliches System für die industrielle Echtzeitkommunikation auf Basis des künftigen 5G-Mobilfunks bis zum Jahr 2020 zu entwickeln. Im Zentrum stehen Verfahren für die Digitalisierung von Produktion sowie Robotik. Die Projektbeteiligten wollen Konzepte und Algorithmen für zuverlässige, echtzeitfähige Industrie-4.0-Anwendungen entwickeln. Das Projekt wird vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und den Nokia Bell Labs koordiniert und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 6,4 Millionen Euro gefördert. (Quelle: Heise online)

23.11.2017|Überblick zu Forschungsprojekten im Bereich Industrie 4.0

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat einen Überblick zu öffentlich geförderten Forschungsprojekten im Bereich von „Industrie 4.0“ herausgegeben. In dem Dokument werden rund 100 F&E-Projekte vorgestellt. Dazu zählen Projekte aus den Bereichen Engineering, Produktion, IT und Automatisierung, Mensch und Arbeit, Geschäftsmodelle sowie Rahmenbedingungen. Ziel des „F&E-Lotsen“ ist es, Unternehmen einen Leitfaden an die Hand zu geben und Interesse an diesen Forschungsaktivitäten zu wecken. Das Dokument steht als PDF unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung. (Quelle: VDMA)

23.11.2017|Deutscher Industrial-IoT-Markt mit starkem Wachstum bis 2022

Deutscher Industrial-IoT-Markt mit starkem Wachstum bis 2022Der deutsche Industrial-IoT-Markt soll sich bis zum Jahr 2022 auf 16,8 Mrd. Euro Umsatz mehr als verdoppeln. Das würde einer jährlichen Wachstumsrate von fast 19 Prozent entsprechen. Dies ist das Ergebnis der Studie „Der deutsche Industrial-IoT-Markt 2017-2022. Zahlen und Fakten“, die vom Verband der Internetwirtschaft eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little durchgeführt wurde. Stärkster Wachstumsmotor soll dabei die Automobilindustrie mit einem prognostizierten jährlichem Wachstum von 20,2% auf 5,2 Mrd. Euro sein. Der Maschinen- und Anlagenbau soll um jährlich 18,9% auf 3,9 Mrd. Euro Umsatz zulegen. Beide Segmente machen zusammen über 50% des gesamten deutschen Industrial-IoT-Marktes aus. Insgesamt wurden in der Studie sieben Industriebranchen betrachtet, darunter auch die Versorger mit prognostizierten 3,0 Mrd. Euro Umsatz, die Elektro- und Elektronikindustrie (2,0 Mrd. Euro), die Metallindustrie (1,1 Mrd. Euro), sonstiges verarbeitendes Gewerbe (1,1 Mrd. Euro) und das Baugewerbe und die Land- und Forstwirtschaft (0,7 Mrd. Euro). (Quelle: eco)

13.11.2017|Neuer OPC-UA-Leitfaden für den Mittelstand

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) und Fraunhofer IOSB-INA haben den Dokument „Industrie 4.0 – Kommunikation mit OPC UA – Leitfaden zur Einführung in den Mittelstand veröffentlicht“. Auf rund 30 Seiten werden die Eigenschaften von OPC UA präsentiert und Migrationsstrategien vorgestellt. Auf diese Weise sollen mittelständische Unternehmen unterstützt werden, um schnell auf die neuen Kundenanforderungen reagieren zu können. OPC Unified Architecture dient der M2M-Kommunikation im industriellen Umfeld. Mit Hilfe von OPC UA können Maschinendaten, z. B. Regelgrößen, Messwerte und Parameter, transportiert und maschinenlesbar semantisch beschrieben werden. Der Leitfaden steht unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung. (Quelle: Plattform Industrie 4.0)

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16.10.2017|Kritische WPA2-Sicherheitslücke: BSI mahnt zur Vorsicht bei WLAN

Aufgrund einer Sicherheitslücke mit dem Namen KRACK (Key Reinstallation Attacks) in der WPA2-Verschlüsselung sind die meisten WLAN-Netzwerke derzeit verwundbar. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) rät daher bei der Übertragung von sensiblen Daten, bis zur Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates, ganz auf WLAN zu verzichten oder einen VPN-Tunnel einzusetzen. Die WPA2-Schwachstelle erlaubt Angreifern, Datenpakete mitzulesen und zu manipulieren. Ursache der Schwachstelle ist ein Designfehler im Standard IEEE 802.11. Betroffen sind alle Systeme. Da WLAN auch im Maschinen- und Anlagenbau verstärkt zum Einsatz kommt, sollten sich Betroffene mit dem zuständigen Kundendienst in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Anwender selbst Hand anlegen und etwa WPA2 einfach deaktivieren. Geräte, die kabelgebunden über LAN kommunizieren, sind nicht betroffen (Quelle: BSI)

12.10.2017|Gute Perspektiven für Serviceroboter

Gute Perspektiven für Serviceroboter Professionelle Service-Roboter sind auf Wachstumskurs

Der weltweite Umsatz mit Servicerobotern für den professionellen Einsatz soll bis Ende dieses Jahres auf einen Rekordwert von 5,2 Mrd. US-Dollar steigen. Das würde laut International Federation of Robots (IFR) einem Zuwachs von 12 Prozent entsprechen. Auch für die Jahre 2018 bis 2020 ist die IFR sehr optimistisch und prognostiziert ein durchschnittliches Wachstum von 20 bis 25 Prozent. Roboter für medizinische Anwendungen, Logistik und Field-Services sollen sich dabei als stärkste Wachstumstreiber erweisen. Bei den Personal-Service-Robotern, wozu etwa Saugroboter und Roboter zum Rasenmähen zählen, sieht die IFR von 2018 bis 2020 einen Umsatz von 11 Mrd. US$. Von den 700 registrierten Anbietern kommen 290 aus Europa, 240 aus Nordamerika und 130 aus Asien. Bei 29 Prozent der Roboterhersteller handelt es sich laut IFR um Start-ups. Derzeit tüfteln 200 Start-ups in den USA an neuen Servicerobotern. (Quelle: Elektronikpraxis)

05.10.2017|TÜV mahnt bei Umstellung auf ISO 9001:2015 zur Eile

Nach der Veröffentlichung der neuen ISO 9001:2015 für das Qualitätsmanagement und ISO 14001:2015 für das Umweltmanagement im September 2015 wurde den Unternehmen eine Übergangsfrist von drei Jahren eingeräumt, um ihre Managementsysteme umzustellen. Der TÜV Süd weist darauf hin, dass diese Frist am 14. September 2018 endet und mahnt zur Eile. Unternehmen, die bis zum Stichtag noch nicht umgestellt haben, werden keine gültige Zertifizierung mehr besitzen. Unternehmen sollten deshalb spätestens jetzt damit beginnen, sich mit der aktuellen Norm zu befassen. Zu diesem Zweck hat der TÜV Süd einen kostlosen Leitfaden für die ISO 9001:2015 herausgegeben, der die Anforderungen der Norm erläutert und die Umsetzung vereinfachen soll. (Quelle: Elektroniknet)

27.09.2017|Hamburger Hafen wird zum Testfeld für 5G

Hamburger Hafen wird zum Testfeld für 5G Foto: Wikipedia

Für zwei Jahre sollen ab dem kommenden Jahr Anwendungen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G im Hamburger Hafen getestet werden. Getestet werden sollen in dem Feldversuch unter anderem Anwendungen zur Steuerung von Ampeln und Schleusen, Containertransponder sowie die Erfassung von Umweltdaten wie Luftqualität oder Windstärke in Echtzeit. Während in Hamburg die industrielle Nutzung von 5G getestet wird, sollen in Venedig die touristischen Anwendungsfelder von 5G im Mittelpunkt stehen. Das Projekt wird mit insgesamt 7,7 Mio. Euro von der Europäischen Union gefördert. (Quelle: Hamburger Abendblatt)

27.09.2017|Spezifikation für USB 3.2 veröffentlicht

Das USB Implementers Forum (USB-IF) hat heute die Veröffentlichung der USB 3.2-Spezifikation bekanntgegeben. Es handelt sich dabei um ein inkrementelles Update, das den Multi-Lane-Betrieb für neue USB 3.2-Hosts und -Geräte definiert. Die Transferrate für USB-C-Verbindungen verdoppelt sich somit auf 20 GBit/s. Damit Anwender die Vorteile dieser Leistungssteigerung voll ausschöpfen können, muss ein neuer USB 3.2-Host mit einem neuen USB 3.2-Gerät und dem entsprechenden zertifizierten USB-Typ-C-Kabel verwendet werden. (Quelle: USB-IF)

19.09.2017|Werkzeugmaschinenbauer mit Intiative für vernetzte Produktion

Der Verein deutscher Werkzeugmaschinenfabrikanten (VDW) hat anlässilich der diesjährigen Fachmesse EMO in Hannover die Gründung einer Initiative zur Vernetzung der Produktion bekanntgegeben. Das Projekt wurde im Frühjahr gegründet, mit der Motivation, dass es bisher an einer einheitlichen, durchgängigen Lösung fehlte. Im Rahmen des Projekts soll eine gemeinsame Schnittstellenspezifikation erarbeitet werden, ein Connectorstack implementiert werden, der Signale aus unterschiedlichen Steuerungsschnittstellen nach OPC UA übersetzt, und es soll ein Gateway entwickelt werden, das auf Basis von OPC UA eine sichere Anbindung an EDV-Systeme und Cloud mit Hilfe von Standardprotokollen erlaubt. Erste Ergebnisse werden Anfang des kommenden Jahres erwartet. (Quelle: Konstruktionspraxis)

14.09.2017|BMBF-Plattform für lernende Systeme und künstliche Intelligenz

BMBF-Plattform für lernende Systeme und künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz wird unser Leben verändern

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Plattform „Lernende Systeme“ gegründet. Neben der bereits bestehenden Plattform „Industrie 4.0“ soll sie einen weiteren Beitrag zur digitalen Transformation leisten. Hintergrund ist die zunehmende Veränderung von Gesellschaft und Arbeitswelt durch immer leistungsfähigere Roboter, autonome Systeme, innovative Softwarelösungen sowie durch eine vernetzte Infrastruktur. Die neue Plattform soll einen Beitrag leisten, die durch künstliche Intelligenz zu erwartenden Veränderungen im Sinne von Mensch und Gesellschaft zu gestalten. (Quelle: Lernende Systeme)

13.09.2017|Fünf Milliarden Bluetooth-Geräte durch Sicherheitslücken bedroht

Fünf Milliarden Bluetooth-Geräte durch Sicherheitslücken bedroht
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Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) sind weltweit mehr als fünf Milliarden Geräte durch Sicherheitslücken in der Bluetooth-Schnittstelle bedroht. Potentielle Angreifer können solche Geräte unter Umständen vollkommen unter ihre Kontrolle bringen. Betroffen sind u. a. Smartphones, Tablet-PC und Notebooks aller Betriebssysteme sowie IoT-Geräte. Einmal infizierte Geräte können zum Beispiel für Botnetze missbraucht werden, und es können sensible Daten wie Passwörter gestohlen werden. Das BSI empfiehlt, Sicherheitsupdates einzuspielen und bis dahin Bluetooth zu deaktivieren. Für ältere Geräte, für die es vermutlich kein Update mehr geben wird, gilt, dass sie angreifbar bleiben werden. Grundsätzlich empfiehlt das BSI, Bluetooth und andere Kommunikationskanäle wie WLAN nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. (Quelle: BSI)

09.09.2017|Blockchain in Automobilindustrie bisher wenig bekannt

Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 177 Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern aus Unternehmen der Automobilbranche mit mindestens 20 Mitarbeitern hat ergeben, dass bisher lediglich 34 Prozent von Blockchain im Unternehmenseinsatz gehört haben. Die Frage nach Big Data (96 Prozent), 3D-Druck (92 Prozent) und Internet of Things (73 Prozent) konnte wesentlich häufiger bejaht werden. (Quelle: Bitkom)

07.09.2017|Tool zur Unterstützung von KMU bei Einführung von Industrie 4.0

Im Forschungsprojekt „VABA 4.0“ soll unter Leitung der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhoferinstituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Bayreuth ein IT-Werkzeug entwickelt werden, das mittelständische Unternehmen bei der Einführung von Industrie 4.0 unterstützt. Ziel ist es, ein Tool zu schaffen, das geeignete Technologien auswählt und bei der Ableitung, Bewertung und Analyse einer Einführungs- und Migrationsstrategie hilft. Neben technischen Aspekten sollen dabei auch wirtschaftliche Belange wie Kosten, Nutzen und Risiken zum Tragen kommen. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. (Quelle: idw-online)

05.09.2017|Studie zur Bedrohungslage durch Hardware-Trojaner

Studie zur Bedrohungslage durch Hardware-Trojaner
Image by sheelamohan at FreeDigitalPhotos.net

Weltweit geht zunehmend eine Bedrohung der Sicherheit durch Hardware-Trojaner und hardwarenahe Trojaner für IT-Systeme aus. Dabei sind Gegenmaßnahmen vorhanden, mit denen Hersteller und Anwender ihre Geräte absichern könnten. Das ist das Ergebnis der Studie „Hardware-Trojaner – Überblick und Bedrohungslage“ des Fraunhoferinstituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE). Der Bericht gibt einen Überblick der Bedrohungslage für Computer, eingebettete Systeme und IoT-Anwendungen. Oft bleiben Sicherheitsüberlegungen bei der Entwicklung und bei ihrem Einsatz außen vor. Dabei können kompromittierte Geräte in Unternehmen großen Schaden anrichten und zu Industriespionage oder zur Sabotage von Produktionsprozessen eingesetzt werden. Durch die zunehmende Vernetzung werden diese Risiken in den kommenden Jahren sogar noch zunehmen. Davon sind auch Geräte in kritischen Bereichen, etwa der Medzintechnik, akut bedroht. Hersteller und Anwender sind gefordert. (Quelle: Fraunhofer FKIE)

01.09.2017|Nur vier von zehn Unternehmen sind auf Cyberangriffe vorbereitet

Nur vier von zehn Unternehmen sind auf Cyberangriffe vorbereitet
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Nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland sind ausreichend gerüstet gegen digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Lediglich 43 Prozent der Unternehmen haben für den Notfall einen Plan in der Schublade. Dabei sind auch Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Energieversorger oder Finanzdienstleister mit 53 Prozent nicht viel besser vorbereitet. Bei den Betreibern nichtkritischer Infrastrukturen sind es nur 41 Prozent, die über ein Notfallplan verfügen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.069 Geschäftsführern und Sicherheitsverantwortlicher durch den Branchenverband Bitkom. Laut Umfrage sind kleine Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern mit 40 Prozent besonders schlecht vorbereitet. Bei Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern haben 61 Prozent einen Notfallplan, und bei Firmen mit 500 und mehr Mitarbeitern gaben 68 Prozent an, dass sie einen fertigen Notfallplan haben. (Quelle: Bitkom)

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler/Freelancer, IT-Consultant, Entwickler

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