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24.02.2017

+++ NEWS: Bluetooth 5 mit mehr Reichweite und Leistung +++ 

News
Wissenschaft & Technik

08.12.2016|Bluetooth 5 mit mehr Reichweite und Leistung

Foto: photocase.com

Die Bluetooth Special Interest Group hat die neue Core-Spezifikation für Bluetooth 5 veröffentlicht. Die Reichweite soll sich demnach im Vergleich zum Vorgänger vervierfacht und der Durchsatz verdoppelt haben. Bluetooth 5 soll die Interoperabilität zu anderen drahtlosen Kommunikationsstandards unterstützen und somit die Entwicklung von Anwendungen für das Internet der Dinge vereinfachen. Der Stromverbrauch soll sich bei Geräten mit dem neuen Standard nicht erhöhen. Erste Anwendungen werden in den nächsten Monaten erwartet. Geräte, die nur das Low-Energy-Feature von Bluetooth 5 implementieren, sollen rückwärts kompatibel zu Geräten mit Bluetooth 4.x mit diesem Feature sein. Bei Basic Data Rate und Enhanced Data Rate soll Bluetooth 5 rückwärts kompatibel bis Bluetooth 1.1 sein. (Quelle: Heise online)

11.11.2016|Deutsche Bildverarbeitungsbranche weiter auf Wachstumskurs

Foto: Wikipedia

Der Umsatz in der industriellen Bildverarbeitung wird laut VDMA in diesem Jahr vermutlich auf 2,2 Mrd. Euro gegenüber 2,0 Mrd. Euro im Jahr 2015 anwachsen. Damit hat sich der Branchenumsatz binnen zehn Jahren verdoppelt. Auch im Jahr 2017 soll das Wachstum anhalten. Wachstumstreiber ist die Automobilindustrie mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtumsatz. Europa ist mit einem Marktanteil von 33 Prozent für Deutschland mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt für Bildverarbeitungsprodukte, gefolgt von Nordamerika (12%) und China (8%). Dabei hat sich in 2015 der chinesische Markt mit einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber 2014 als der dynamischste erwiesen. Hauptumsatzbringer mit einem Anteil von 30 Prozent waren die Kameras. (Quelle: smarterworld.de)

06.11.2016|Ein Leitfaden zum Thema Blockchain

Der IT-Branchenverband Bitkom hat den Leitfaden „Blockchain #Banking“ veröffentlicht. Auf rund 60 Seiten gibt das Dokument eine Einführung in die Thematik und beschreibt die Funktionsweise von Blockchain sowie das Ökosystem im Kontext seiner Shareholder. Es erklärt die Distributed-Ledger-Technologie als technische Basis für Blockchain, stellt rechtliche Überlegungen zu Blockchain und Kryptowährungen an und analysiert die möglichen Auswirkungen auf die Finanzbranche der Eurozone. Das Dokument steht unter dem folgenden Link zum Download bereit. (Quelle: Bitkom)

04.11.2016|Bunte Brillengestelle bringen Gesichtserkennung aus dem Tritt

Foto: Wikipedia

Laut einer Untersuchung der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA) versagen die neuronalen Netze moderner Gesichtserkennungssysteme, wie sie etwa beim Bezahlen per Smartphone zur Authentifizierung zum Einsatz kommen, wenn der Nutzer ein buntbedrucktes Brillengestell trägt. So werden die Brillenträger nicht oder als falsche Personen erkannt. Mit ihrer Arbeit wollen die Forscher zeigen, dass sich auf diese Weise etwa auch Überwachungskameras im öffentlichen Raum, die mit einer Gesichtserkennung gekoppelt sind, mit einfachen Mitteln überlisten lassen. Das wissenschaftliche Paper „Accessorize to a Crime: Real and Stealthy Attacks on State-of-the-Art Face Recognition“ der Untersuchung steht unter dem folgenden Link als PDF zum Download bereit. (Quelle: Heise online)

20.10.2016|Das Internet der Dinge fristet in Deutschland ein Nischendasein

Eine Umfrage des Beratungshauses Deloitte unter 2.000 Verbrauchern mit einem Alter von mindestens 18 Jahren im Juli dieses Jahres hat ergeben, dass das „Internet of Things“ in Deutschland noch nicht sehr verbreitet sind. Jeweils 4% gaben an, dass sie bereits einen Fitness Tracker oder eine Smartwatch besitzen. 3% verwenden zu Hause vernetzte Sicherheitssysteme zur Überwachung und lediglich jeweils 2% fahren schon ein vernetztes Auto oder setzen Anwendungen aus den Bereichen Smart Home, Smart Lightening oder Smart Thermostat ein. Immerhin 9% gaben an, dass sie drahtlose Lautsprecher verwenden. Laut Umfrage wird sich an der geringen Akzeptanz von IoT-Anwendungen auch in Zukunft in Deutschland wohl sobald nichts ändern, wie die mageren Zahlen auf die Frage nach geplanten Anschaffungen zeigen. Schlimmer: Fast die Hälfte der deutschen Konsumenten kann mit dem Begriff Smart Home nichts anfangen, und beinahe 70% können nicht erklären, was ein vernetztes Auto ist. Da verwundert es auch nicht, dass nicht einmal 20% der Vermarktugsexperten einen Trend zu IoT-Anwendungen in Deutschland sehen. (Quelle: emarketer.com)

09.10.2016|13 Schritte zur Entwicklung sicherer IoT-Produkte

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Die Cloud Security Alliance (CSA), zu der etwa Microsoft und Hewlett Packard Enterprise gehören, hat einen Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für die Entwicklung sicherer Geräte für das Internet der Dinge herausgegeben. In 13 Kapiteln wird auf über 70 Seiten ein Überblick zu Risiken vernetzter Geräte aufgezeigt und es werden Empfehlungen für sichere Firmware, Kommunikation, Updates, Authentifizierung und Verschlüsselung gegeben. Der Leitfaden steht unter dem folgendem Link als PDF zum Download zur Verfügung. (Quelle: Cloud Security Alliance)

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22.09.2016|BSI startet Online-Umfrage zur Cybersicherheit

Image by freedooom at FreeDigitalPhotos.net

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seine diesjährige Online-Umfrage zur Cybersicherheit in Deutschland gestartet. Noch bis zum 7. Oktober können sich Unternehmen, Behörden und andere Institutionen beteiligen. Ziel der Befragung ist ein subjektiver Eindruck der Gefährdungslage und der Stand der Umsetzung von Schutzmaßnahmen, um daraus praxisbezogene Lösungsansätze und Empfehlungen abzuleiten. Die Ergebnisse der Umfrage sollen noch im Oktober veröffentlicht werden. Neben dem BSI sind die Gesellschaft für Informatik (GI), der Bitkom, der DIHK, der VDMA, VOICE und der ZVEI im Rahmen der Allianz für Cybersicherheit beteiligt. (Quelle: BSI)

22.09.2016|Erlebt Assembler eine Renaissance wegen Internet-of-Things?

Im Tiobe-Index für September ist Assembler im Ranking der Programmiersprachen auf Platz 8 geklettert. Der historische Tiefststand lag bei Platz 23 im Juni 2015. Möglicherweise wird diese Entwicklung durch IoT-Anwendungen und Wearables verursacht, bei denen es aufgrund sehr beschränkter Hardware-Ressourcen auf eine möglichst effiziente Programmierung ankommt und jedes Byte zählt. Auf Platz 1 des Tiobe-Index liegt unangefochten Java, gefolgt von C, C++ und C#. (Quelle: elektroniknet)

15.09.2016|Fragen und Antworten zum EU-US Privacy Shield

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen hat einen Leitfaden für Unternehmen veröffentlicht, der aufzeigt, welche Anforderungen deutsche Unternehmen erfüllen müssen, die mit Hilfe des EU-US Privacy Shields Daten in die USA transferieren wollen. Die EU-Kommission hatte am 12. Juli dieses Jahres beschlossen, dass die Vorgaben des Datenschutzschilds dem Datenschutzniveau der Europäischen Union entsprechen. Damit kann das Abkommen angewendet werden. Es dient dem Schutz personenbezogener Daten, die aus einem EU-Mitgliedsstaat in die USA übertragen werden. Der Leitfaden steht als PDF unter dem folgenden Link zum Download bereit. (Quelle LDI NRW)

10.09.2016|Fitness-Tracker – bei der Datensicherheit überhaupt nicht fit

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Der Profilbereich Cybersecurity der TU Darmstadt hat 17 Fitness-Tracker auf ihre Datensicherheit untersucht. Dabei kam heraus, dass Datendiebe leichtes Spiel haben. Bei der Untersuchung konzentrierte man sich darauf, die an den Server gesendeten Daten durch einen Man-in-the-Middle-Angriff zu manipulieren. Zwar werden bei allen getesteten Geräten verschlüsselte Protokolle wie HTTPS eingesetzt, trotzdem war es in allen Fällen möglich, die Daten zu manipulieren. Lediglich die Geräte von vier Herstellern verwenden einige Schutzmaßnahmen, um die Integrität der Daten zu sichern. Aber auch diese stellen keine ernsthafte Hürde dar. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird von keinem Hersteller verwendet, um die Datenintegrität sicherzustellen. Fünf der getesteten Geräte verwenden keinen Online-Dienst. Allerdings speichern die Hersteller die aufgezeichneten Daten im Klartext, unverschlüsselt und damit für jeden lesbar, auf dem Smartphone. Fitness-Tracker rücken in letzter Zeit zum Beispiel auch für Krankenversicherungen in den Fokus. Der Datenschutz sollte deshalb oberste Priorität haben. (Quelle: idw-online)

09.09.2016|Gesenkter Ausblick für IoT-Halbleitermarkt

Die Analysten von IC Insights haben ihre Prognose für den Halbleitermarkt für IoT-Devices für das Jahr 2019 nach unten korrigiert. Anstatt wie ursprünglich prognostizierten 31,1 Mrd. US$, werden nun 29,9 Mrd. US$ mit Halbleitern für das Internet der Dinge für 2019 vorausgesagt. 2014 wurden IoT-Halbleiter im Wert von 11,9 Mrd. US$ weltweit abgesetzt. Hauptursache für den gesenkten Ausblick ist die schwächere Entwicklung im Segment der Connected Cities aufgrund von Sparmaßnahmen durch die Regierungen. Für die einzelnen Marktsegmente werden für 2019 für Connected Cities 15,7 Mrd. US$ Umsatz vorausgesagt, für vernetzte Fahrzeuge 1,7 Mrd. US$, für Wearables 3,9 Mrd. US$, für Connected Homes 1,0 Mrd. US$, und für den Bereich Industrial Internet 7,3 Mrd. US$. Die Halbleiterumsätze für Smartphones und Smart-TV sind nicht enthalten. (Quelle: EETimes)

09.09.2016|BVDW-Leitfaden zu NFC, Beacons & Co.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat den Leitfaden „Proximity Solutions – Smarte Technologien für digitale Touchpoints“ veröffentlicht. Auf knapp 20 Seiten bietet er einen Überblick und praktische Hilfestellung beim Einsatz von aktuellen Proximity-Technologien wie Near Field Communication, Beacons, Geofencing/GPS und QR. Der Leitfaden steht unter dem folgenden Link als PDF zur Verfügung. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. wurde 1995 als Interessenverband für Unternehmen aus den Bereichen interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung gegründet. (Quelle: BVDW)

08.09.2016|Embedded Systems weiterhin auf Wachstumskurs

Der Markt für eingebettete Systeme (Hardware und Software) soll laut einer Studie der Analysten von Zion Research in den kommenden Jahren weiterhin kräftig zulegen. Waren es im Jahr 2015 weltweit 159 Mrd. US$, die in den Branchen Healthcare, Industrial, Automotive, Telekommunikation, Consumer, Verteidigung, Luftfahrt u.a. mit Embedded Systems umgesetzt wurden, so sollen es im Jahr 2021 weltweit 225,34 Mrd. US$ Umsatz werden. Das würde einem jährlichen Wachstum von rund 6% entsprechen. (Quelle: openPR)

07.09.2016|Im Südwesten wird intensiv geforscht

Autonomes Fahrzeug des Forschungszentrums Informatik FZI in Karlsruhe

Die privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind in Deutschland regional sehr ungleich verteilt. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg, wo im Jahr 2013 insgesamt 4,77 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung von Wirtschaft und Staat ausgegeben wurden. Im Jahr 2003 waren es erst 3,75 Prozent. Im Bundesdurchschnitt wurden 2013 2,83 Prozent des BIP für FuE ausgegeben, im Jahr 2003 waren es 2,47 Prozent. Das ist ein Ergebnis der Studie „Forschungsregionen im Wandel“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V. Das gute Abschneiden Baden-Württembergs hängt hauptsächlich mit den zahlreichen dort ansässigen forschungsintensiven Unternehmen aus den Branchen Automobilbau, Elektrotechnik und Maschinenbau und den vielen forschenden Dienstleistern zusammen. Deutschlandweit wurden 2013 knapp 80 Mrd. Euro für FuE ausgegeben, davon mehr als zwei Drittel von Unternehmen. (Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.)

06.09.2016|Studie zum Wettlauf um das vernetzte Auto

Foto: photocase.com

Eine Studie von Roland Berger sieht den Wettlauf zwischen Automobilherstellern und branchenfremden Anbietern um das vernetzte Auto entbrannt. Während die Automobilhersteller auf integrierte Lösungen vertrauen, die teuer und oft nicht auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, setzen die branchenfremden Anbieter wie Versicherungen, IT-Konzerne, Zulieferer und Startups auf App-basierte Lösungen, die mit Hilfe eines Dongles die Fahrzeugdaten über die Diagnoseschnittstelle (OBD II) abgreifen und an ein Smartphone zur Weiterverarbeitung und Weiterleitung übermitteln. Auf diese Weise könnten bereits heute 90 Prozent aller PKW in Deutschland vernetzt werden. Bis zum Jahr 2020 sollen in Europa laut Studie bereits 90 Millionen Autos auf Basis von Dongles vernetzt sein. Die branchenfremden Anbieter sichern sich bereits wichtige Marktanteile. Den Automobilherstellern empfiehlt Roland Berger, ebenfalls Nachrüstlösungen anzubieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auszüge der Studie sind unter dem folgenden Link als PDF verfügbar. (Quelle: Roland Berger)

29.08.2016|BSI-Bericht mit Hauptbedrohungen für Industriesteuerungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seine diesjährige „Top 10“ der Bedrohungen für Industrial Control Systems (ICS) und mögliche Gegenmaßnahmen veröffentlicht. Demzufolge besteht das größte Risiko in Social Engineering und Phishing-Attacken. Es folgen: Einschleusen von Schadsoftware über Wechseldatenträger wie USB-Sticks, Infektionen mit Schadsoftware über Internet und Intranet, Einbrüche über Fernwartungszugänge, menschliches Fehlverhalten und Sabotage, mit dem Internet verbundene Steuerungskomponenten, technisches Fehlverhalten und höhere Gewalt, Kompromittierung von Extranet und Cloud-Komponenten, DDoS- und DoS-Angriffe und kompromittierte Smartphones im Produktionsumfeld. Der gesamte Bericht „Industrial Control System Security – Top 10 Bedrohungen und Gegenmaßnahmen 2016“ mit den möglichen Schutzmaßnahmen kann beim BSI als PDF unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. (Quelle: BSI)

Hunderte Industrieanlagen in D.A.CH potentielle Ziele für Hacker-Attacken!

Aktuell sind in Deutschland 385 SPS in Unternehmen online, in Österreich sind es 73, und in der Schweiz sind 30 Industrieanlagen akut von Angriffen durch Hacker bedroht. Die Anlagen werden weder durch eine Firewall noch durch ein VPN von den Betreibern abgesichert. Lediglich ein Passwort soll vor unbefugten Zugriffen schützen. Dabei sollte eigentlich jedem bewusst sein, dass Passwörter in aller Regel keine große Hürde für Hacker darstellen - schon gar nicht, wenn es sich um ein einfaches oder ein Standardpasswort handelt!

(Stand: 30.08.2016)

18.08.2016|Digitalisierung: Verlieren deutsche Mittelständler den Anschluss?

Foto: photocase.com

Eine Studie im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) lässt befürchten, dass die mittelständischen Unternehmen in Deutschland bei der Digitalisierung den Anschluss verlieren könnten. Zwar haben vier von fünf mittelständischen Unternehmen bereits Projekte zur Digitalisierung umgesetzt, allerdings nur in kleinem Umfang. Vor allem kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten haben in den vergangenen drei Jahren weniger als 10.000 Euro pro Jahr etwa für Hardware, Software, IT-Sicherheit, Website, Verknüpfung von Geschäftsprozessen etc. investiert und planen auch in den kommenden Jahren keine größeren Ausgaben. Gut jedes zweite Unternehmen mit 150 oder mehr Beschäftigten investiert mindestens 100.000 Euro pro Jahr. Insgesamt sind das ca. 10 Mrd. Euro pro Jahr, die der deutsche Mittelstand in die Digitalisierung investiert. Die KfW sieht darin das Potential, das in der Digitalisierung steckt, bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Als Gründe für das mangelnde Engagement nennen die Unternehmen fehlende IT-Kompetenzen der Belegschaft (67%), Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit (62%) sowie zu langsame Internetverbindungen (58%). 59% scheuen die hohen Investitions- und Betriebskosten. Die gesamte Studie kann bei der KfW unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: KfW)

17.08.2016|QM-Norm IATF 16949:2016 für Oktober angekündigt

Die International Automotive Task Force (IATF) hat mitgeteilt, dass die Norm IATF 16949:2016 für das Qualitätsmanagement im Automotive-Bereich bereits im Oktober veröffentlicht werden soll. Die neue Norm soll die aktuelle ISO/TS 16949 ersetzen. Sie wird sich auf die QM-Norm ISO 9001:2015 beziehen und ergänzen. Die ISO/TS 16494 existiert seit 1999. Sie entstand in Kooperation von IATF und ISO/TC 176 und hat sich seit Erscheinen zum weitverbreitetsten Standard in der Automobilindustrie entwickelt. (Quelle: QZ-online)

20.07.2016|Report: ICS Vulnerabilities Statistics 2015

Image by sheelamohan at FreeDigitalPhotos.net

Die Kaspersky Labs haben ihren Bericht zur Sicherheit industrieller Kontrollsysteme für das Jahr 2015 veröffentlicht. Demzufolge ist die Sicherheitslage weiterhin düster. Insgesamt wurden weltweit 188.019 ICS-Rechner in 170 Ländern entdeckt, die über das Internet erreichbar sind und damit von Hackern angegriffen werden können. Die Mehrzahl der Hosts wurde in den USA identifiziert, wo 57.417 ICS-Rechner online sind. In Deutschland wurden 26.142 gefährdete Hosts gezählt, gefolgt von Spanien (11.264 Hosts) und Frankreich (10.578 Hosts). Die gesamte Studie kann unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: Computer&Automation)

10.07.2016|Ethikkommission soll ethische Fragen zum selbstfahrenden Auto klären

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) will eine Ethikkommission unter Vorsitz des ehemaligen Richters am Bundesverfassungsgerichts, Udo di Fabio, einrichten, in der ethische Fragen geklärt werden sollen, die sich bei der Entwicklung selbstfahrender Autos ergeben. In ihr soll geklärt werden, was Algorithmen in den elektronischen Steuerungen künftig dürfen und was nicht, wenn es um Menschenleben geht. Zwar wird damit gerechnet, dass die Anzahl der Unfälle, der Verletzten und der Toten durch die Einführung autonomer Fahrzeuge sinken wird, aber wie soll sich die Elektronik im konkreten Fall verhalten, wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lässt? Hintergrund ist das erste Todesopfer, das in einem Tesla Model S mit „Traffic-Aware Cruise Control“ ums Leben kam. (Quelle: Automobilwoche)

08.07.2016|BSI mit Lagedossier zum Thema Ransomware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein 35-seitiges Dossier zur aktuellen Situation in Deutschland zum Thema Krypto-Trojaner veröffentlicht. Neben der aktuellen Situation werden Funktionsweise, Angriffsvektoren und Maßnahmen zur Prävention, Detektion und mögliche Gegenmaßnahmen erörtert. Auf keinen Fall sollten Betroffene auf Lösegeldforderungen eingehen! Das Dokument kann beim BSI unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: BSI)

08.07.2016|Halbleiterumsätze fallen weltweit um 7,7 Prozent

Die Umsätze mit Halbleitern sind weltweit bis Mai 2016 binnen eines Jahres von 28,1 Mrd. US$ auf 26 Mrd. US$ zurückgegangen. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Märkte in Nord- und Südamerika mit minus 15 Prozent auf 4,8 Mrd. US$, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit 8 Mrd. US$ (-11,5%), Europa mit 2,6 Mrd. US$ (-8,8%) und China mit 8 Mrd. US$ (-0,5%). Einzig in Japan konnten die Halbleiterumsätze um 0,4% auf 2,6 Mrd. US$ gesteigert werden. Kleiner Lichtblick: Auf Monatsbasis sind die Umsätze in China um 3,1% gestiegen. (Quelle: EETimes)

07.07.2016|Karlsruhe wird Testregion für vernetztes und autonomes Fahren

Das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg hat sich für die Region Karlsruhe/Bruchsal/Heilbronn als künftiges Testfeld für das vernetzte und automatisierte Fahren entschieden. Firmen und Forschungseinrichtungen sollen dort neue Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben können. Das Testfeld wird unter Beteiligung des Karlsruher Instituts für Techologie (KIT) aufgebaut. Ziel sind zum Beispiel neue Mobilitätskonzepte, die durch die Verknüpfung von Mobilität und Digitalisierung erst ermöglicht werden. Das Testfeld soll noch in diesem Jahr aufgebaut werden und im kommenden Jahr seinen Betrieb aufnehmen. Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit 2,5 Mio. Euro. Neben Karlsruhe hatten sich auch die Regionen Stuttgart/Ludwigsburg und Ulm beworben. (Quelle: idw)

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler/Freelancer, IT-Consultant, Entwickler

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