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26.04.2017

+++ NEWS: Studie zu Marktanteilen von Feldbussen und Industrial Ethernet +++ 

News (Archiv 2013)
Wissenschaft & Technik

23.12.2013|H.810 für die Kommunikation medizinischer Geräte

Die ITU hat auf Initiative der Continua Health Alliance den Standard H.810 für eine standardisierte drahtlose Kommunikation zwischen medizinischen Geräten verabschiedet. So können etwa Blutzuckermessgeräte und Insulinpumpen verschiedener Hersteller Daten austauschen. Ziel des Standards ist die Nutzung von Kostensenkungspotentialen bei Entwicklung und Produktion. Der Standard umfasst insgesamt fünf Schnittstellen. Der Continua Health Alliance gehören über 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. (Quelle: Heise)

19.12.2013|Studie: elektronische Assistenten wichtig für Autokäufer

Foto: photocase.com

Nach einer Studie des Beratungshauses Accenture orientiert sich in Deutschland mit 48% nahezu jeder zweite Käufer eines Neuwagens an den Infotainment- und elektronischen Assistenzsystemen. Weltweit sind sogar für zwei Drittel der Käufer solche Systeme wichtiger als die Fahrleistungen eines Autos. 88% der Befragten in Deutschland wünschen sich ein Notbremssystem. Ganz oben auf der Wunschliste rangieren auch Systeme zur Fahrzeugortung bei Diebstahl (85%), elektronisches Notrufsystem (eCall) und Stauwarner (jeweils 80%), und 49% wünschen sich eine Black Box für Versicherungstarife, die vom Fahrstil abhängen. Für die Studie wurden in zwölf Ländern mehr als 14.000 Führerscheininhaber, davon ca. 1.000 in Deutschland, befragt. Die Ergebnisse der Studie sind online verfügbar. (Quelle: Accenture)

19.12.2013|GSMA mit Embedded-SIM-Spezifikation für M2M-Dienste

Die GSM Association (GSMA) hat die Spezifikation für integrierte SIM-Karten, welche in Machine-to-Machine-Geräten (M2M) fest eingebettet werden, veröffentlicht. Bereits ab 2014 sollen so erste GSMA-konforme, interoperable Lösungen ermöglicht werden. Für 2020 werden insgesamt 11 Milliarden Geräte in den weltweiten Mobilfunknetzen prognostiziert. Ein Großteil sollen Maschinen und Produktionseinrichtungen sein, die über M2M-Dienste automatisiert Informationen wie zum Beispiel Sensordaten austauschen. Eine Fernwartung und -überwachung wird so vereinfacht. In der GSMA sind über 800 Mobilfunkanbieter und mehr als 200 Hersteller von Mobiltelefonen und Netzwerkinfrastruktur zusammengeschlossen. (Quelle: GSMA)

10.12.2013|Linux Foundation mit Internet-of-Everything-Allianz

Die Linux Foundation hat die Gründung der Allseen Alliance verkündet. Ziel der Allianz, in dem sich zahlreiche namhafte Hersteller zusammengeschlossen haben, ist die standardisierte Vernetzung von Geräten aus dem industriellen und dem privaten Umfeld. Zu diesem Zweck wird ein offenes Software-Framework geschaffen, um Entwickler und Hersteller in die Lage zu versetzen, interoperable Geräte und Dienste zu entwickeln, die nahtlos Daten und Informationen austauschen können. (Quelle: Allseen Alliance)

08.12.2013|Neue Version: Bluetooth 4.1 ist da!

Die Bluetooth Special Interest Group (Bluetooth SIG) hat in diesen Tagen eine neue Bluetooth-Version als nächsten Evolutionsschritt freigegeben. Neben einer höheren Benutzerfreundlichkeit stehen unter anderem eine verbesserte Unterstützung von LTE, die Übertragung von großen Datenmengen und die Unterstützung von IPv6-basierten Datenverbindungen im Hinblick auf das Internet der Dinge im Mittelpunkt der neuen Version. Außerdem sollen Bluetooth-Geräte künftig gleichzeitig verschiedene Funktionen wie Peripherie-, Steuerungsgerät und Netzwerknoten für den Datenempfang in einem sein können. Mit der Ankündigung neuer Geräte, die Bluetooth 4.1 unterstützen, wird bereits in den kommenden Tagen gerechnet. (Quelle: Bluetooth SIG)

02.12.2013|McKinsey: Baden-Württemberg braucht neue Wachstumsimpulse

In der Studie „Baden-Württemberg 2020“ beschreibt die Unternehmensberatung McKinsey, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Landes trotz hoher Wirtschaftskraft und vieler Patente abnimmt. Um gegenzusteuern, sind laut Studie eine gezieltere Wirtschaftsförderung, mehr Infrastrukturmaßnahmen, neue Strategien im Wettbewerb um Fachkräfte sowie neue industrielle Wachstumsfelder nötig. Als vielversprechenden Wachstumsmarkt hebt McKinsey Embedded Systems hervor, mit denen Maschinenbauunternehmen das Wachstum ankurbeln könnten. (Quelle: Presseportal)

25.11.2013|Studie: Europas Software-Cluster im Vergleich

Das Karlsruher Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat die Studie „EU Software-Cluster Benchmark 2013“ veröffentlicht. In der Studie werden die 15 stärksten Regionen im Bereich der Software- und IT-Dienstleistungen in Europa verglichen. Im Fokus stehen die gegenwärtige Entwicklung, die wirtschaftliche Bedeutung und die Dynamik. In Deutschland wurden das Software-Cluster Karlsruhe / Darmstadt / Rheinhessen-Pfalz / Saarland, die Region Oberbayern und Berlin untersucht. Die rund 50-seitige Studie kann unter dem folgenden Link als PDF-Dokument heruntergeladen werden. (Quelle: Software-Cluster Benchmark 2013)

24.11.2013|GPU-Markt wächst nur verhalten im dritten Quartal

Der Markt der Graphikchips konnte im dritten Quartal dieses Jahres lediglich um 1,6 Prozent zulegen. Eigentlich war aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts ein stärkeres Wachstum erwartet worden. Intel konnte mit einem Marktanteil von 63,0 Prozent seine Marktposition gegenüber dem zweiten Quartal (Q2: 61,8%) noch ausbauen, gefolgt von AMD mit 20,7% (Q2/2013: 22,0%) und Nvidia mit 16,3% (Q2/2013: 16,2%). Insgesamt wird für 2013 mit einem Absatz von 436 Millionen GPUs gerechnet. In 2012 waren es noch 479 Millionen Einheiten. (Quelle: Heise)

23.11.2013|Umfrage: App-Entwickler bevorzugen Android und iOS

Bei einer Befragung von 1656 App-Entwicklern durch die Analysten von Strategy Analytics gaben 84 Prozent an, im kommenden Jahr für Android entwickeln zu wollen. 68 Prozent planen für iOS. 43 Prozent nannten HTML5 als technische Basis ihrer Anwendungen; im vergangenen Jahr waren es erst 33 Prozent der Entwickler. 16 Prozent wollen für Microsofts Windows Phone ihre Apps kreieren. Blackberry kommt auf 11 Prozent. Das Firefox-OS wird von 10 Prozent präferiert, im Vorjahr waren es erst 3 Prozent. 5 Prozent der Befragten planen ihre Apps für Tizen, im vergangenen Jahr planten 2 Prozent für dieses OS. (Quelle: Strategy Analytics)

21.11.2013|KIT mit neuartigem Brustgurt für Langzeit-EKG

Foto: photocase.com

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentierte auf der diesjährigen Fachmesse Medica in Düsseldorf einen neuartigen Brustgurt für Langzeit-EKG bei Herzpatienten. Der Brustgurt enthält vier spezielle Trockenelektroden zur Protokollierung der Herzdaten über viele Monate hinweg. So konnten in einem Feldversuch Patienten bis zu sechs Monate kontinuierlich medizinisch überwacht werden. Der Brustgurt bedeutet für Herzpatienten im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren einen erheblichen Gewinn an Tragekomfort und kann vom Patienten auch leicht selbst angelegt werden. (Quelle: Innovationsreport)

19.11.2013|Erstes standortübergreifendes Industrie-4.0-Produktionsnetzwerk

Das Fraunhoferinstitut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) baut an den Standorten Karlsruhe, Lemgo und Ilmenau das in Deutschland erste verteilte Industrie-4.0-Produktionssystem zu Testzwecken auf. Ziele des Projekts sind unter anderem Untersuchungen zur stärkeren Vernetzung der Produktion über Standortgrenzen hinweg, die stärkere Vernetzung von Maschinen untereinander sowie die bessere Einbeziehung des Menschen in die verteilten Entwicklungs- und Produktionsprozesse mit Blick auf Industrie 4.0. Mit Industrie 4.0 wird die Zukunftsstrategie der Bundesregierung zur “Informatisierung” der klassischen Industrien bezeichnet. Ziel ist die intelligente Fabrik (Stichwort: Smart Factory), die sich durch besondere Wandlungsfähigkeit und Effizienz auszeichnen soll. (Quelle: Fraunhofer IOSB)

18.11.2013|Linux bald dominierende Plattform für Infotainment im Automobil?

Die Marktanalysten von IHS Automotive prognostizieren, dass die Anzahl der Infotainment-Systeme mit Linux als Basis im Automobil weltweit von derzeit unter einer Million Einheiten auf 53,7 Millionen im Jahr 2020 steigen soll und damit den Wettbewerb weit hinter sich lassen wird. Derzeit ist QNX Marktführer bei den Betriebssystemen mit einem Marktanteil von 53 Prozent. Microsoft und Windows kommen heute auf einen Marktanteil von 27 Prozent, welcher bis 2020 auf 18 Prozent sinken soll. Als Vorreiter bei den Automobilbauern sieht IHS Automotive GM mit seinem Linux-basierten CUE-System. Markttreiber für Linux im Bereich Automotive sind nach IHS-Angaben der Open Source-Gedanke, Einsparpotentiale und eine Vielzahl von möglichen Zulieferern. (Quelle: IHS Automotive)

15.11.2013|IEEE 802.11ac jetzt auch offiziell als Standard verabschiedet

Foto: photocase.com

Fast zwei Jahre nach der Einführung ist Gigabit-WLAN nun auch offiziell als Industriestandard von der Normierungsgruppe für LAN und WLAN (IEEE 802) verabschiedet worden. Produkte nach IEEE 802.11ac sind bereits seit einem Jahr verfügbar. IEEE 802.11ac ermöglicht mit 1300 Mbit/s eine deutlich höhere Bruttodatenrate als der Vorgänger IEEE 802.11n mit 600 Mbit/s. Für das Jahr 2014 ist dann mit IEEE 802.11ad zu rechnen, das Datenraten von bis zu 7 Gbit/s ermöglichen soll. (Quelle: Heise)

14.11.2013|Wi-Fi, Bluetooth, ZigBee, Z-Wave & Co. pushen den IC-Markt

Immer mehr Geräte können drahtlos kommunizieren. Dazu zählen mittlerweile auch Drucker, Digitalkameras, E-Book-Reader, Spielekonsolen und Fernsehgeräte. Das wirkt sich auch positiv auf die Verkaufszahlen von ICs für drahtlose Kommunikationsstandards wie Wi-Fi, Bluetooth, ZigBee oder Z-Wave aus. Nach Informationen von IC Insights werden zum Beispiel die bis 2014 insgesamt verkauften Wi-Fi-fähigen Geräte die 10-Milliarden-Marke knacken. Zwischen 2012 und 2017 wird dabei ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 25 Prozent prognostiziert. Erst vor sechs Jahren wurde die 1-Mrd.-Marke durchbrochen. (Quelle: Elektroniknet)

12.11.2013|GUI-Klassenbibliothek wxWidgets 3.0.0 veröffentlicht

Foto: photocase.com

wxWidgets ist eine quelloffene Klassenbibliothek für C++ zur Programmierung von graphischen Benutzerschnittstellen für Anwendungen unter Windows, Unix, Linux und Mac OS X mit modifizierter LPGL. Mit Version 3.0.0 ist nun seit 1998 das erste Major Release veröffentlicht worden. Zu den zahlreichen Neuerungen zählt etwa eine bessere Unterstützung von Unicode, was allerdings diverse Inkompatibilitäten zu älteren Versionen zur Folge hat. Die Klassenbibliothek kann auf der Homepage unter folgendem Link heruntergeladen werden. (Quelle: wxwidgets.org

23.10.2013|USB-IF untersagt Weitergabe von Product-IDs

Die Weitergabe von USB-PIDs zum Beispiel an kleine Hersteller von Open-Source-Hardware ist nach Informationen des USB Implementers Forum nicht zulässig. Ein US-amerikanischer Hersteller wollte über eine Stiftung eine Vendor-ID erwerben, um die dazugehörigen PIDs an unabhängige Entwickler weiterzureichen. Dies wurde nun von der USB-IF untersagt. Jedes USB-Gerät benötigt eine eindeutige Identifikationsnummer, die sich aus der VID und der PID zusammensetzen. Eine VID kann für derzeit 5.000 US$ beim USB-IF erworben werden. Die Zuweisung der PIDs unterliegt den Herstellern (Quelle: golem.de)

11.09.2013|Studie: Industrie 4.0 spielt für Autobranche noch untergeordnete Rolle

Foto: photocase.com

Die deutsche Automobilindustrie investiert laut einer Studie von PAC bei steigenden IT-Ausgaben lieber in klassische IT-Themen wie IT-Sicherheit, Optimierung der Infrastruktur, Manufacturing Resources Planning (MRP) und Enterprise Resource Planning (ERP) für einen möglichst effizienten Einsatz von Kapital, Betriebsmitteln und Personal. Die Bedeutung von Cloud Computing, Social Media und Industrie 4.0 spielt dagegen noch eine untergeordnete Rolle. Effizienzsteigerung und Kostensenkung genießen dafür bei den deutschen Unternehmen der Automobilbranche allerhöchste Priorität. Gefragt nach der Rolle von eingebetteten Softwaresystemen, steht die Entwicklung von sicherheitskritischen Funktionen im Automobil im Vordergrund. (Quelle: automotiveIT)

05.09.2013|Neue Spezifikation: HDMI 2.0 wurde verabschiedet

Mit rund einem Jahr Verspätung wurde die neue Spezifikation von HDMI 2.0 veröffentlicht. Der neue Standard ermöglicht eine Übertragungsrate von 18 Gbit pro Sekunde. Damit können 4K-Videodaten mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln mit bis zu 60 Frames in der Sekunde übertragen werden. Außerdem ermöglicht HDMI 2.0 die Übertragung von zwei Videos sowie 32 Audiospuren gleichzeitig. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. Es handelt sich dabei um eine Schnittstelle zur Übertragung von digitalen Video- und Audiodaten. HDMI wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. (Quelle: ITespresso)

03.09.2013|GI mit Fragen und Antworten zur Überwachungsaffäre 2013

Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat eine Liste mit den häufigsten Fragen und Antworten zur NSA-Überwachungsaffäre zusammengestellt. Die Liste gliedert sich in die Rubriken allgemeine und politische Fragen, technische und ökonomische Fragen, Ausspähung und mögliche Abwehr sowie juristische Fragen. Die GI möchte Aufklärung leisten, irrationale Ängste zerstreuen und Tipps zur Verbesserung des Datenschutzes geben. Die FAQ-Liste mit den 40 Fragen und Antworten kann unter folgendem Link eingesehen werden. (Quelle: Gesellschaft für Informatik)

29.07.2013|Mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Industrie

Eine Befragung von 937 Unternehmen in Deutschland durch den „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“ hat ergeben, dass 58 Prozent ihre Ausgaben für FuE gegenüber 2012 steigern werden. Allerdings waren es im vergangenen Jahr noch 70 Prozent. Am optimistischsten sind Unternehmen der Pharmaindustrie sowie Unternehmen der chemischen Industrie (plus 65 bis 70 Prozent). Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau und auch IKT sind dagegen eher verhalten optimistisch bis vorsichtig. (Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

19.07.2013|Studie zu Herausforderungen der Embedded-Software-Entwicklung

Foto: photocase.com

Das Fraunhofer ESK hat die Ergebnisse einer Umfrage zu den Herausforderungen für Softwareentwickler mit eingebetteten Systemen in den Branchen Automotive, Automatisierung, Telekommunikation und Avionik veröffentlicht. Befragt wurden rund 50 Entwickler nach den verlangten Softwareeigenschaften, Echtzeitanforderungen, Motiven für den Einsatz von Multicore-Prozessoren und deren Zukunft, den aufwendigsten Aufgabenstellungen im Entwicklungsprozess, Problemen bei der Entwicklung und dem Einsatz von Entwicklungswerkzeugen. Die komplette Umfrage kann unter dem folgenden Link auf der Homepage von Fraunhofer ESK als PDF-Dokument heruntergeladen werden. (Quelle: Fraunhofer ESK)

08.07.2013|Entwickler von eingebetteten Systemen vernachlässigen die Sicherheit

Eingebettete Systeme, wie sie in immer mehr technischen Systemen in der Industrie und im Consumer-Bereich zu finden sind, werden zunehmend das Ziel von Hackerangriffen. Eine Ursache ist oft die mangelhafte Kenntnis von Sicherheitskonzepten bei den Entwicklern. Vergessene Debug-Schnittstellen, veraltete Versionen der eingesetzten Betriebssysteme, fehlende Maßnahmen zur Authentifizierung oder unzureichende Verschlüsselungsverfahren Marke Eigenbau sind nur einige Ursachen, warum zahlreiche Systeme nur geringe Hürden gegen Hackerangriffe aufweisen. (Quelle: Golem)

04.07.2013|Industrieroboter verkauften sich in 2012 prächtig

Roboter von Kuka mit omnidirektionalem Antrieb auf der Hannover-Messe

Weltweit wurden im vergangenen Jahr mehr als 159.000 Roboter verkauft, meldet die International Federation of Robotics (IFR). Allerdings bedeutet dies einen Rückgang gegenüber dem Rekordjahr 2011, was auf eine schwächere Nachfrage aus der Elektro- und Elektronikindustrie zurückzuführen sein soll. In der Automobilindustrie legte der Absatz dagegen um 6% zu. 70% des gesamten Absatzes entfielen auf Japan, China, die USA und Deutschland. In Deutschland wurden in 2012 insgesamt 17.500 Einheiten verkauft, was einen Rückgang von 10% gegenüber 2011 bedeutet. Japanische Unternehmen kauften im vergangenen Jahr insgesamt 28.700 Roboter, im Jahr 2005 waren es noch 44.000 Einheiten. (Quelle: all-electronics.de)

13.06.2013|Studien von Fraunhofer zu HMI, Industrie 4.0 und Security-by-Design

Das Fraunhoferinstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat die Studie „Potentiale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von morgen“ herausgebracht, die sich mit den Möglichkeiten künftiger Human-Machine-Interfaces (HMI) befasst. Ebenfalls von Fraunhofer IAO kommt die Studie „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ zur vierten industriellen Revolution. Vom Fraunhoferinstitut für sichere Informationstechnologie SIT wurde der Trend- und Strategiebericht „Entwicklung sicherer Software durch Security by Design“ veröffentlicht. Die Studien sind als PDF unter den folgenden Links erhältlich. (Quelle: Fraunhofer IAO, Fraunhofer SIT)

11.05.2013|1800 Wissenschaftler der Robotik trafen sich in Karlsruhe

Roboter in Aktion auf der ICRA 2013

Vom 6. bis 10. Mai fand im Karlsruher Kongresszentrum die International Conference on Robotics and Automation (ICRA 2013) statt. Veranstalter war die IEEE Robotics and Automation Society. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Anthropomatik des KIT. Über 1800 Wissenschaftler aus aller Welt präsentierten neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Robotik und diskutierten über die zunehmende Bedeutung von Robotern und intelligenten Systemen für den Menschen. So wurden zahlreiche Exponate präsentiert, die zu Wasser, zu Lande und in der Luft den Menschen in allen Bereichen des Lebens unterstützen sollen. Die ICRA endete am Freitag mit einem Citizens Forum, bei dem die interessierte Öffentlichkeit Gelegenheit hatte, sich in zahlreichen Vorträgen über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Robotik zu informieren. (bar)

02.05.2013|Hunderte deutscher Industrieanlagen nicht sicher vor Hackern

Heise Security hat in Tests herausgefunden, dass hunderte Industrieanlagen in Deutschland nicht sicher vor Hackerangriffen sind. Darunter befinden sich Fernkraftwerke, Rechenzentren, eine hessische JVA, eine Brauerei im Schwarzwald sowie ein Stadion. So stieß Heise Security auf zahlreiche Anlagen, auf die ohne effektives Authentifizierungsverfahren zugegriffen werden konnte und damit nicht sicher vor Manipulationen sind. Frühzeitig wurde das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeschaltet, das rund 500 betroffene Anlagen in Deutschland identifizierte. (Quelle: Heise)

29.04.2013|OASIS legt MQTT als Protokoll für das Internet der Dinge fest

Die OASIS (Organisation for the Advancement of Structure Information Standards) hat MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) zum Messaging-Protokoll für das Internet der Dinge erklärt. Die Haupteigenschaften von MQTT sind zum Beispiel geringe Anforderungen an Bandbreite und Hardware, was es besonders gut geeignet für eingebettete Systeme macht, einfaches Publisher-/Subscriber-Modell, Verwendung von TCP/IP als Basis, drei verschiedene Quality-of-Services für die Güte der Datenübertragung sowie geringer Overhead. MQTT wurde bereits im Jahr 2001 von IBM und Eurotech für die Übertragung von Daten von unterschiedlichen Devices an eine Menge von Subscribern bei limitierter Übertragungskapazität entwickelt. (Quelle: Techworld)

04.04.2013|Neue Broschüre “Industrial Ethernet Facts” erschienen

Die Broschüre “Industrial Ethernet Facts” ist in einer zweiten, überarbeiteten Edition erschienen. Vorgestellt werden unter anderem die Funktionsweisen von Profinet, Powerlink EtherNet/IP, Ethercat sowie Sercos III und Safety-Systeme wie CIP Safety und PROFIsafe. Das Dokument steht bei der EPSG als PDF zum Download bereit. (Quelle: EPSG)

16.03.2013|Wer steckt hinter den Hackerangriffen auf Industrieanlagen?

Dieser Frage ist Trend-Micro in einem Experiment nachgegangen. Zu diesem Zweck wurde eine sogenannte Honeypot-Architektur mit verschiedenen präparierten ICS-/SCADA-Geräten, die ein Wasserdruckkontrollsystem einer fiktiven Pumpstation mit Internetanschluss simulierten, als Lockmittel für Angreifer eingesetzt. Bereits nach 18 Stunden konnten die ersten Angriffe beobachtet werden. Es muss wohl nicht verwundern, dass die meisten Attacken (35 Prozent) aus dem Reich der Mitte kamen. Die Resultate des Versuchs können unter dem folgenden Link als PDF bezogen werden. (Quelle: Trend-Micro)

16.03.2013|Neues Safety/Security-Zertifikat für eingebettete Systeme

Foto: photocase.com

Der TÜV Süd hat ein Zertifikat namens „Embedded Systems – System tested“ für eingebettete Systeme entwickelt. Das Zertifikat soll die Sicherheit von eingebetteten Systemen sowohl im Sinne von funktionaler Sicherheit (Safety) als auch im Sinne von Datensicherheit (Security) gewährleisten. Der Kriterienkatalog des Zertifikats basiert auf den internationalen Normen IEC 61508 und IEC 62443 als Prüfgrundlage. Mit dem Zertifikat können Hersteller den Nachweis erbringen, dass ihre Produkte ein hohes Maß an Sicherheit erfüllen. (Quelle: Markt&Technik 11/2013)

28.02.2013|Embedded Market Study 2013 von EE Times veröffentlicht

EE Times hat auch in diesem Jahr wieder Software-Entwickler befragt, mit welchem Betriebssystem sie momentan in ihren Projekten arbeiten. Android (16%), Ubuntu (13%), FreeRTOS (13%) und Eigenentwicklungen (24%) wurden dabei am häufigsten genannt. An der Umfrage haben insgesamt knapp 1700 Entwickler teilgenommen. Die Resultate der kompletten Umfrage findet man unter dem folgenden Link. (Quelle: EE Times)

19.02.2013|MISRA-C:2012 mit C99-Unterstützung

Foto: photocase.com

Die überarbeitete Version von MISRA-C unterstützt künftig auch die Sprachkonstrukte von C99. Ausserdem wurden in der neuen Version die Programmierregeln derart überarbeitet, dass deren Einhaltung einfacher durch automatisierte Tests überprüft werden kann. MISRA-C ist ein Softwareentwicklungsstandard für sicherheitskritische eingebettete Systeme. Ursprünglich 1998 für automotive Systeme definiert, wird der Standard mittlerweile auch in den Bereichen Luftfahrt, ITK, Medizintechnik sowie Bahntechnik eingesetzt. MISRA-C 2012 soll noch Anfang 2013 veröffentlicht werden. Nachtrag: Die Veröffentlichung wurde mittlerweile für den 18. März angekündigt. (Quelle: Elektroniknet)

14.02.2013|Multicore-Guide für Softwareentwickler erschienen

Die Multicore Association (MCA) hat einen Multicore Programming Practices Guide herausgegeben. Der Leitfaden um fasst 114 Seiten im PDF-Format und gibt einen Überblick zur Multicore-Programmierung. Er beschreibt verfügbare Technologien, gibt Hinweise zu Entwurf und Implementierung, beschreibt das Debugging und zeigt Maßnahmen zur Verbesserung der Performanz von Multicore-Anwendungen auf. Das Dokument kann auf der Homepage der MCA nach der Registrierung heruntergeladen werden. (Quelle: The Multicore Association)

02.02.2013|ADAC kritisiert mangelnden Schutz vor Tachobetrug

Foto: photocase.com

Der ADAC geht davon aus, dass in Deutschland jedes Jahr bei zwei Millionen Fahrzeugen der Kilometerzähler manipuliert wird, und sieht einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von 6 Mrd. Euro. Hauptgeschädigte sind die Gebrauchtwagenkäufer. Fahrzeughersteller, Versicherer und Leasinggesellschaften sind dagegen nicht betroffen und würden deshalb zu wenig für den technischen Schutz tun, kritisiert der Automobilclub. Der ADAC fordert den Einbau von technischen Systemen wie Hardware Security Modules (HSM) in die Fahrzeuge, damit Tachomanipulationen in Zukunft praktisch ausgeschlossen werden könnten. (Quelle: VDI-Nachrichten)

Stichwort: Hardware-Security-Modul (HSM)

Ein HSM gewährleistet eine sichere Kommunikation auf den Fahrzeugbussen und mit den Schnittstellen zur Außenwelt. Sämtliche Nachrichten werden signiert bzw. verschlüsselt. Zum Einsatz kommen können symmetrische Verschlüsselungsverfahren wie RSA und asymmetrische Verfahren wie AES. Ein HSM gewährleistet sicheres Flashen und schützt vor Viren und Trojanern. Es bietet kryptologische Hash-Funktionen wie SHA-1 und bietet Mechanismen zur Generierung von sicheren Zufallszahlen und Schlüsseln. Für den Automotivbereich gibt es zum Beispiel von Infineon die Aurix-Mikrocontroller mit HSM für eine sichere Kommunikation über CAN, Flexray und Ethernet.

30.01.2013|Benchmark für Energieaufnahme von ULP-Mikrocontrollern geplant

Foto: photocase.com

Das Embedded Microprocessor Benchmark Consortium (EEMBC) hat die Entwicklung einer standardisierten Methode zur Ermittlung des Energieverbrauchs von Ultra-Low-Power-Mikrocontrollern angekündigt. Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen Industriestandards zum Vergleich verschiedener Mikrocontroller hinsichtlich ihres Energieverbrauchs. An dem Projekt beteiligt sind Hersteller wie Analog Devices, ARM, Atmel, Cypress, Energy Micro, Freescale, Fujitsu, Microchip, Renesas, STMicroelectronics und Texas Instruments. Kritiker eines solchen Benchmarks bemängeln, dass der Stromverbrauch viel zu sehr von der Applikation, der Peripherie und den Analogfunktionen abhängt. (Quelle: Elektronikpraxis)

27.01.2013|ITU gibt H.265/HEVC frei

Die International Telecommunication Union (ITU) hat als zuständige Organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf den neuen Videokompressionsstandard H.265/HEVC freigegeben. High Efficiency Video Coding ist der Nachfolger von H.264/AVC und doppelt so effizient. Das heißt, bei gleicher Auflösung wird im Vergleich zu Advanced Video Coding (AVC) nur die halbe Bandbreite für die Datenübertragung benötigt. HEVC unterstützt zusätzlich Auflösungen von 320x240 bis 7680x4320 Pixel, was auch HDTV in 3D ermöglicht. Kritiker sehen rechtliche Risiken aufgrund von Patentansprüchen auf HEVC. (Quelle: ITU)

08.01.2013|CES: Unternehmen gründen Internet-of-Things-Konsortium

 Zehn Unternehmen der Software- und Hardwarebranche haben auf der CES in Las Vegas die Gründung des „Internet of Things Consortium“ (IoTC) bekanntgegeben. Ziel des Konsortiums ist es, das Internet der Dinge voranzutreiben. Zu diesem Zweck soll das Zusammenspiel internetfähiger Geräte verbessert werden. Das Internet der Dinge verknüpft laut Wikipedia eindeutig identifizierbare (zum Beispiel mittels RFID) physische Objekte mit einer virtuellen Repräsentation in einer dem Internet ähnlichen Struktur. Es gibt Schätzungen, dass bis zum Jahr 2025 eine Billion Geräte mit dem Internet der Dinge verbunden sein könnten. (Quelle: Heise )

07.01.2013|Kommt 2014 die nächste USB-Generation?

Ab 2014 soll die nächste USB-Generation mit Übertragungsraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde auf den Markt kommen. Das wäre eine Verdoppelung gegenüber dem aktuellen Standard USB 3.0. Um in den Genuss der höheren Datenraten zu kommen, müssen Rechner jedoch mit den entsprechenden Controllern ausgerüstet sein. Bei den Steckverbindern soll auch weiterhin die bewährte Abwärtskompatibilität gewährleistet sein, die USB auszeichnet. Allerdings sind derzeit USB-3.0-Kabel nur bis 5 Gigabit pro Sekunde zertifiziert. (Quelle: CNET)

 

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