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+++ NEWS: Marktprognose: Ende des Halbleitermangels bereits 2022? +++

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Letzte Änderung:
22.09.2021

 News
 Wissenschaft & Technik

 21.09.2021|Marktprognose: Ende des Halbleitermangels bereits 2022?

Die Marktanalysten von IDC erwarten, dass der Halbleitermarkt im Jahr 2021 um 17,3 % wachsen wird, gegenüber 10,8 % im Jahr 2020. Laut IDC wird sich die Branche bis Mitte 2022 normalisieren und ein Gleichgewicht erreichen, mit möglichen Überkapazitäten im Jahr 2023, wenn weitere Fertigungskapazitäten Ende 2022 in Betrieb genommen werden. Das Wachstum wird von Mobiltelefonen, Notebooks, Servern, Automobilen, Smart Home, Spielen, Wearables und Wi-Fi-Zugangspunkten angetrieben, wobei die Speicherpreise steigen sollen. Es wird erwartet, dass sich die IC-Knappheit bis zum 4. Quartal 21 weiter entspannen wird, da sich die Kapazitätserweiterungen beschleunigen. Trotz der aktuellen Covid-19-Welle bleibt der Verbrauch gesund. Laut IDC sollen die Umsätze mit 5G-Halbleitern um 128 % steigen, wobei für Mobiltelefon-Halbleiter insgesamt ein Wachstum von 28,5 % erwartet wird. Spielkonsolen, Smart Home und Wearables sollen um +34 %, 20 % bzw. 21 % zulegen. Der Umsatz mit Halbleitern für die Automobilindustrie soll ebenfalls um 22,8 % steigen, da die Engpässe bis zum Jahresende beseitigt sein sollen. Der Umsatz mit Notebook-Halbleitern soll um 11,8 % wachsen, während der Umsatz mit Halbleitern für x86-Server um 24,6 % zunehmen soll. Die Preise für Halbleiterwafer sind im 1. Halbjahr 21 gestiegen, und IDC erwartet, dass sich der Preisanstieg für den Rest des Jahres 2021 fortsetzen wird, was auf die Materialkosten und die Opportunitätskosten für ausgereifte Prozesstechnologien zurückzuführen ist. Insgesamt prognostiziert IDC, dass der Halbleitermarkt bis 2025 ein Volumen von 600 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 5,3 % im Prognosezeitraum entspricht. (Quelle: IDC)

 05.08.2021|Maschinen- und Anlagenbau leidet unter Chipmangel

Deutscher Halbleitermarkt wächst (und schrumpft) in 2015 Foto: Wikipedia

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland leidet zunehmend unter Materialknappheit. Das geht aus aktuellen Zahlen des ifo-Instituts hervor. 70 % der Unternehmen sehen bereits ihre Produktion erheblich beeinträchtigt. Das ist der höchste Wert seit der Veröffentlichung des gesamtdeutschen Indikators. Die Materialknappheit trifft die Teilbranchen unterschiedlich. Besonders problematisch ist die Versorgung mit elektronischen Bauteilen und Stahl. Damit hat sich die Situation im Vergleich zur letzten Umfrage im April verschärft, als 40 % der Teilnehmer der ifo-Konjunkturumfrage aus dem Maschinen- und Anlagenbau von Engpässen berichteten. Laut VDMA-Umfrage im April sah rund jedes vierte Unternehmen in den nächsten drei Monaten eine zunehmende Anspannung in den Lieferketten auf sich zukommen. Die schlechte Versorgungslage ist wohl auch ein Grund für die weniger positive Stimmung unter den Unternehmern. Erstmals seit neun Anstiegen in Folge ist das ifo-Geschäftsklima im Maschinenbau im Juli nicht weiter gestiegen. Grund dafür ist ein Rückgang des Optimismus mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten (plus 29,6 % nach plus 33,3 % im Juni). Zudem setzen die wieder ansteigenden Infektionszahlen in vielen für den Maschinenbau wichtigen Märkten die Lieferketten unter Druck. Der VDMA hält jedoch an seiner Jahresprognose von plus 10 % Produktionswachstum fest. Denn die Unternehmen bewerteten nicht nur ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im Vormonat (plus 48,9 % per Saldo nach plus 45,6 %). Auch die Kapazitätsauslastung ist im Juli gegenüber April wieder gestiegen und liegt mit 88,3 % über dem langjährigen Durchschnitt von 85,9 %. Zudem konnte ein Anstieg der Kurzarbeit bisher vermieden werden. Im Juni lag die Kurzarbeit mit rund 52.000 Beschäftigten nur noch leicht über dem Niveau vor Corona. Stattdessen planen zahlreiche Unternehmen bereits wieder Neueinstellungen und berichten von zunehmenden Besetzungsproblemen aufgrund des Fachkräftemangels. (Quelle: VDMA)

 19.07.2021|Halbleiter bleiben bis mindestens 2022 Mangelware

Laut der Analysten von Gartner wird die Nachfrage nach Halbleiterbauelementen noch für Monate das Angebot übersteigen. Das sind schlechte Nachrichten, insbesondere für die Automobilindustrie. Der Mangel an Speicherbausteinen soll sich sogar noch bis ins Jahr 2023 oder 2024 hinziehen, bis zur Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten. Die Automobilbranche hat aufgrund festgelegter Konfigurationen kaum die Möglichkeit, auf alternative Hardware-Lieferanten umzuschwenken. Außerdem ist ihre Marktmacht aufgrund der vergleichsweise geringen Abnahmemengen viel geringer als etwa jene der Anbieter von Smartphones. Zudem sei die Nachfrage nach Notebooks mit der Pandemie sprunghaft angestiegen, was den Markt zusätzlich unter Druck setzt. (Quelle: Spiegel online)

 08.07.2021|Umfrage zum Thema Blockchain in deutschen Unternehmen

Maschinenbau leidet unter politischen Unsicherheiten
Image by Stuart Miles at FreeDigitalPhotos.net

Eine Mehrheit der deutschen Unternehmen (59 bis 82 %, abhängig von der Unternehmensgröße) hält Blockchain zwar für eine wichtige Zukunftstechnologie, aber lediglich zwei Prozent nutzen sie bisher. Das ist das Resultat einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 652 Unternehmen. 25 % halten die Technologie für überschätzt oder nicht praxistauglich. 43 % haben sich erst mit der Blockchain beschäftigt. Jedes vierte Unternehmen ist an dem Thema interessiert und zeigt sich aufgeschlossen. Fehlendes Wissen, Fachkräftemangel, fehlende Use-Cases, eine ungenügende Standardisierung und rechtliche Unsicherheit werden am häufigsten als Hürden für den Einsatz genannt. (Quelle: Elektroniknet)

 23.05.2021|Industrial Ethernet weiterhin auf Wachstumskurs

Auch in diesem Jahr hat das Karlsruher Unternehmen HMS Networks in einer Studie die Marktanteile industrieller Netzwerke untersucht. Demzufolge kommt Industrial Ethernet, wozu u.a. Profinet, EtherNet/IP und EtherCAT zählen, auf 65% der weltweit neuinstallierten Knoten (Vorjahr: 64%). Knoten mit einem Feldbusanschluss kommen auf 28% (Vorjahr: 30%) und Wireless-Systeme erreichen 7% (zuvor 6%). Im Einzelnen bedeutet dies für Profinet einen Marktanteil von 18%, Ethernet/IP 17%, EtherCAT 8%, Modbus-TCP 5%, CC-Link IE Field 2% und sonstige Ethernet-Standards 11%. Bei den Feldbussen sieht es wie folgt aus: Profibus-DP 8%, Modbus-RTU 5%, CC-Link 4%, DeviceNet 3%, CANopen 2% und sonstige Feldbusse 6%. Bei der drahtlosen Kommunikation dominiert WLAN mit 4% und Blutooth kommt auf ein Prozent. Dabei gibt es jedoch regionale Unterschiede zwischen Europa, den USA und Asien. (Quelle: Computer&Automation)

 25.05.2021|Armbian-Linux für eingebettete Systeme mit ARM-Mikrocontroller

Tux
Tux für ARM-Mikrocontroller

Armbian hat eine neue Version seiner Debian-basierten Linux-Distribution für ARM- und Embedded-Geräte veröffentlicht. Die Distribution ist leichtgewichtig und optimiert für ARM-basierte Systeme. Die neue Version enthält den Kernel 5.11, der nun auch Unterstützung für den Orange Pi R1 Plus sowie eine verbesserte Unterstützung für NVIDIA Jetson Nano bietet. Die Distribution ist auch für ARM-basierte Notebooks geeignet. Insgesamt werden jetzt mehr als 130 Hardware-Plattformen unterstützt. Armbian nutzt standardmäßig den Xfce-Desktop verwendet, kann aber auch mit dem GNOME-Desktop laufen. (Quelle: Armbian)

25.03.2020|VDMA-Notfallhilfe für Ransomware-Angriff

VDMA-Notfallhilfe für Ransomware-Angriff
Image by sheelamohan at FreeDigitalPhotos.net

Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Ransomware-Attacken auf Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus hat der VDMA eine Broschüre mit Handlungsempfehlungen für den Notfall veröffentlicht. Betroffene Firmen finden darin Antworten auf Fragen, woran man einen Angriff überhaupt erkennt, wann man den Notfall ausrufen sollte, was nach einer erfolgten Attacke zu tun ist und was nicht, wen man um Hilfe bitten kann und was man tun kann, damit es erst gar nicht zu einem erfolgreichen Angriff kommt. Die Broschüre steht beim VDMA als PDF zum Download zur Verfügung. (Quelle: VDMA)

16.03.2020|Folding@Home: Mit vereinter Rechnerpower gegen Corona

Folding@Home: Mit vereinter Rechnerpower gegen Corona
Foto: photocase.com

Folding@Home ist ein verteiltes Computerprojekt zur Durchführung molekulardynamischer Simulationen der Proteindynamik. Ursprünglich lag der Fokus auf Berechnungen für die Proteinfaltung. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt auf verteilte Berechnungen für biomedizinische Probleme zur Bekämpfung von Krankheiten wie Alzheimer, Krebs und nun auch COVID-19 verlagert. Das Projekt verwendet dafür weltweit inaktive Rechnerressourcen von PCs und Smartphones der Teilnehmer, die eine frei verfügbare Software installiert haben. Folding@Home ist an der Washington University in der St. Louis School of Medicine beheimatet. Das Projekt wurde vom Pande Laboratory der Stanford University gestartet. Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte und Rechnerkapazitäten zur Verfügung stellen will, findet die Software für Windows, MacOS, Linux und Android sowie weitere Informationen unter dem folgenden Link. (Quelle: Folding@Home)

07.01.2020|Statusreport zum Thema maschinelles Lernen erschienen

Der VDI hat den Statusreport „Künstliche Intelligenz mit neuronalen Netzen in optischen Mess- und Prüfsystemen“ veröffentlicht. Neben einer Einführung in die Thematik gibt der Report einen Überblick in Konzepte der künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens und neuronaler Netze, zeigt die Potenziale des maschinellen Lernens in der Mess- und Automatisierungstechnik auf, beschreibt den Einsatz des maschinellen Lernens in der Bildverarbeitung und die Vorteile und Herausforderungen im praktischen Einsatz. Außerdem erörtert der Report, wo noch Forschungsbedarf besteht und geht auf Themen wie Datenschutz und rechtliche Aspekte der Datennutzung ein. Der Bericht kann beim VDI als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: VDI)

 Zahlreiche Industrieanlagen potentielle Ziele für Hacker-Attacken!

Aktuell sind in Deutschland 1060 SPS in Unternehmen online, in Österreich sind es 145, und in der Schweiz sind 39 Industrieanlagen akut von Angriffen durch Hacker bedroht. Die Anlagen werden weder durch eine Firewall noch durch ein VPN von den Betreibern abgesichert. Lediglich ein Passwort soll vor unbefugten Zugriffen schützen. Dabei sollte eigentlich jedem bewusst sein, dass Passwörter in aller Regel keine große Hürde für Hacker darstellen - schon gar nicht, wenn es sich um ein einfaches oder ein Standardpasswort handelt!

(Stand: 25.02.2019)

05.05.2018|VDMA: Schäden in Milliardenhöhe durch Plagiate

Dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau entstehen jedes Jahr Schäden in Höhe von über sieben Milliarden Euro durch Produktfälschungen. Dabei kommen die meisten Fälschungen nach wie vor aus China. Daran hat sich in den vergangenen beiden Jahren, aller Gelobigungen zur Besserung zum Trotz, auch nicht viel geändert. In Arbeitsplätzen ausgedrückt entspricht der angerichtete Schaden rund 33.000 Stellen. Vom Imageverlust geschädigter Unternehmen und Sicherheitsrisiken, die von gefälschten Produkten ausgehen, ganz zu schweigen. (Quelle: Elektroniknet)

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler, Freelancer, IT-Consultant, Software-Entwickler

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